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Tageslosung am 9.1.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Ich werde sie trösten; ich verwandle ihre Trauer in Jubel, ihren Kummer in Freude.
Jeremia 31,13

Diese Sätze sind natürlich vom Propheten Jeremia zu Israel gesprochen. Gott verspricht, dass nach der militärischen Niederlage, der Zerstörung Jerusalems und des Exils, es nun besser werden wird. Er schenkt Trost, Traurigkeit und Kummer verwandeln sich.

Aber es sind nicht nur Sätze für Israel, sondern auch Sätze für Dich und Sie und mich. Wir alle machen die Erfahrungen von Verzweiflung, Trauer und Kummer. Es gibt kein Leben, in dem immer nur eitel Sonnenschein herrscht. Leider gehören die dunklen Seiten des Lebens dazu. Doch manchmal sind diese dunklen Seiten so lang oder so dunkel, dass wir drohen, die Hoffnung zu verlieren. Gerade der Verlust eines geliebten Menschen zieht uns oft den Boden unter unseren Füßen weg.

Gerade in diese Situation hinein sind die Worte des Jeremia für uns wichtig. Denn Gott sagt in und durch sie: Es gibt kein Dunkel, das ich nicht erhellen kann. Mein Licht ist stärker als alle deine Dunkelheiten. Und: Es gibt keine Verzweiflung, die ich nicht heilen und trösten kann. Mein Trost ist stärker als alle Verzweiflung. Es gibt keine Traurigkeit, die ich nicht durchdringen kann. Mein Trost ist stärker als alle Traurigkeit.

Und was ist, wenn ich das alles im Moment nicht glauben kann?

Dann kann ich Gott bitten: Hilf mir, ich sehe kein Licht, spüre keinen Trost. Aber ich möchte so gerne an deine Worte glauben. Deswegen glaube du für mich mit, Gott. Hilf mir, auch wenn ich Zweifel daran habe. Schenke mir Hoffnung, wo jetzt noch keine ist. Sei einfach an meiner Seite, ich will und schaffe es nicht alleine.  

Guter Vater!

Schenke mir Glauben und Hoffnung. Amen.

 

Trauer und kein Trost

In seinem berühmten Roman „Die Brüder Karamasow" erzählt Dostojewski von einer Mutter, die über den Verlust ihres kleinen Jungen so untröstlich und verzweifelt ist, dass sie den bekannten Starzen So-sima um Rat und Trost bittet. „Es ist", sagte der Starze, „es ist wie in uralten Zeiten: ,Rahel beweinte ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn es war aus mit ihnen.' So ist nun mal das Los, das euch Müttern auf Erden beschieden ist. Tröste dich also nicht, du brauchst dich nicht zu trösten, tröste dich nicht und weine, nur rufe dir jedes Mal, wenn du weinst, fest ins Gedächtnis, dass dein Söhnchen einer von den Engeln Gottes ist, von dort auf dich herniederschaut und dich sieht, sich über deine Tränen freut und Gott den Herrn auf sie hinweist. Und lange noch wird dir dieses heilige mütterliche Weinen auferlegt sein, doch schließlich wird es sich wandeln in eine stille Freude, und deine bitteren Tränen werden dann Tränen einer stillen Rührung sein und einer Läuterung des Herzens, die von Sünden bewahrt. Deines Kindleins aber will ich in meinem Gebet gedenken, auf dass Gott seiner Seele Ruhe schenke."

Info

Veröffentlicht am8. Januar 2026

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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