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Tageslosung am 8.1.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Herr, mein Gott, du hast begonnen, mir, deinem Diener, deine Größe und Macht zu zeigen.
5. Mose 3, 24

Mose verhandelt mit Gott. Er möchte gerne mit in das gelobte Land ziehen, das Gott dem Volk Israel versprochen hat. Gott aber verwehrt ihm diese Bitte. Der Grund dafür liegt in dem Aufbegehren des Volkes gegen Gott auf der langen Wanderung durch die Wüste. Aber Mose darf auf einen Berg steigen von dort das Land sehen, das er nicht betreten darf. Die Macht und die Größe Gottes, die Mose so oft positiv erfahren hat, widerspricht nun seinem letzten Wunsch.

Ich denke, wir können Mose verstehen. Klar, will er das ersehnte versprochene und gelobte Land sehen. So viele Jahre hatte er dafür gekämpft, um diesem Ziel nahe zu kommen. Was hatte er zu tun mit dem Unwillen des Volkes. Er hatte doch alles ihm Mögliche getan. Ob er Gottes Entscheidung als ungerecht empfindet? Dass manchmal das Leben ungerecht ist, das kennen wir nur zu gut.

Auch in einer zweiten Hinsicht ist uns Mose mit seiner Erfahrung sehr nahe. Auch wir erleben es, dass sich Träume und Wünsche nicht erfüllen. „Ich hätte so gerne noch die Hochzeit meines Enkels erlebt, aber das schaffe ich nun nicht mehr.“ So sagte es im letzten Jahr ein alter Mann kurz vor seinem Tod. Sie alle, ihr alle kennt diese Enttäuschungen des Lebens. Und es ist oftmals gar nicht leicht, über sie hinweg zu kommen. Denn viele Kräfte und Sehnsüchte sind mit den Enttäuschungen zerstört worden. Wohl dem oder der, die es schaffen, aus allem das Beste zu machen.

Übrigens: gerade bei den Enttäuschungen des Lebens kann ich zweierlei machen. Zum einen kann ich mich bei Gott beschweren und ihm mein Leid klagen. Und zum anderen kann ich ihn um Kraft für einen anderen neuen Weg bitten und um Trost, der gegen die Enttäuschung hilft.

Guter Vater!

Hilf mir, nicht in den Enttäuschungen zu versinken. Amen.

 

Enttäuscht

Voller Freude läuft der Vater in das Kinderzimmer. „Mein Junge", ruft er mit strahlendem Gesicht, „ein Engelchen ist hier gewesen und hat ein wunderschönes Baby in Muttis Bett gelegt. Willst du dir das süße Baby einmal ansehen?"

Der Junge hebt nur gelangweilt den Kopf: „Babys habe ich schon oft gesehen. Das ist doch nichts Besonderes. Aber das Engelchen hätte ich mir zu gerne mal angesehen, wenn du mir vorher Bescheid gesagt hättest."

Info

Veröffentlicht am7. Januar 2026

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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