Die Apostel priesen Gott und sprachen: So hat Gott auch den Heiden die Umkehr gegeben, die zum Leben führt!
Apostelgeschichte 11,18
Kurze Zeit nach Jesu Tod entbrannte unter den ersten Christinnen und Christen ein heftiger Streit. Streitpunkt war die Frage: „Dürfen nur ehemalige Juden Christen werden oder kann jeder zum Christen werden?“ Hintergrund der Frage war, dass sich Jesus selbst zu „seinem“ Volk gesandt sah. Zwar hatte er auch mit Menschen anderer Völker gesprochen und sie auch geheilt, aber an seiner grundsätzlichen Haltung änderte dies nichts. Schließlich standen sich zwei Meinungen gegenüber. Auf dem Apostelkonzil einigten sich die Mitglieder der Urgemeinde (unter anderem Petrus) in Jerusalem mit Paulus, dass dieser gerne auch Nichtjuden das Evangelium bringen könne. Einen Bewegrund dafür erzählt die Apostelgeschichte: Petrus hatte eine Vision, in der Gott ihn befreit hatte von jüdischen Regeln (Nichtessen bestimmter Tiere) und Nichtjuden ebenso mit dem Geist ausstattete wie Petrus selbst.
Und so ging die Botschaft des Mannes aus Nazareth um die Welt. Die Botschaft der Liebe Gottes zu den Menschen, zu seinen eigenen Geschöpfen, die er ins Leben gerufen hatte. Menschen hörten vom Opfertod Jesu und von seiner Auferstehung. Sie hörten die unglaubliche Nachricht, dass alle Menschen vor Gott gleich viel wert sind: Herren und Sklaven, Männer und Frauen. Heute ist das Christentum mit ca. 2,5 Milliarden Gläubigen die größte Weltreligion vor dem Islam.
Auch heute noch steigt die Zahl der Christinnen und Christen an. Während die Zahlen in Europa abnehmen, steigen die Zahlen in Afrika und Asien immens an. Denn immer noch ist das Christentum eine Religion der Freiheit des Einzelnen und der Wertigkeit der Einzelnen und damit sehr anziehend.
Guter Vater!
Danke, dass ich Teil einer großen Gemeinde sein darf. Amen.
Ein Witz
Der Papst stirbt und kommt an die Himmelstür.
Petrus begrüßt ihn und fragt nach seinem Namen.
"Ich bin der Papst!"
"Papst, Papst" , murmelt Petrus. "Tut mir leid, ich habe niemanden mit diesem Namen in meinem Buch."
"Aber... ich bin der Stellvertreter Gottes auf Erden!"
"Gott hat einen Stellvertreter auf Erden?" sagt Petrus verblüfft. "Komisch, hat er mir gar nichts von gesagt..."
Der Papst läuft krebsrot an. "Ich bin das Oberhaupt der Katholischen Kirche!"
"Katholische Kirche... nie gehört" , sagt Petrus. "Aber warte mal nen Moment, ich frag den Chef." Er geht nach hinten in den Himmel und sagt zu Gott: "Du, da ist einer, der sagt, er sei dein Stellvertreter auf Erden. Er heißt Papst. Sagt dir das was?"
"Nee" , sagt Gott. "Kenn ich nicht. Weiß ich nichts von. Aber warte mal, ich frag Jesus. Jeeesus!" Jesus kommt angerannt.
"Ja, Vater, was gibts?" Gott und Petrus erklären ihm die Situation.
"Moment" , sagt Jesus, „ich guck mir den mal an. Bin gleich zurück."
Zehn Minuten später ist er wieder da, Tränen lachend. "Ich fass es nicht" , japst er. "Erinnert ihr euch an den kleinen Fischerverein, den ich vor 2000 Jahren gegründet habe? Den gibt's immer noch!"
Hier sind alte Andachten zu finden: