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Tageslosung 8.8.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
Matthäus 7,7

Diese Worte Jesu gehören zu den bekanntesten Versen der Bibel. Sie klingen wie eine Einladung – und zugleich wie eine Ermutigung. Jesus beschreibt den Glauben nicht als passives Warten, sondern als lebendige Beziehung zu Gott. Und diese Beziehung wird wenige Verse später als Beziehung vom Kind zu seinem Vater beschrieben.

Was mir an den Worten so wichtig ist, ist dass sie ein Versprechen Gottes sind: Du wirst gehört, du bist mir nicht egal. Du bist mir wichtig. Denn in meinem Alltag erlebe ich ganz oft das genaue Gegenteil. Wenn ich irgendwo anrufe, bei einer Behörde, bei der NGZ oder bei Ärzten lande ich inzwischen immer öfter bei einer KI-Stimme. Freundlich werde ich begrüßt und bekomme sofort einen dicken Hals. Denn dem Gegenüber ist es scheißegal, ob und warum ich anrufe. Es ist ein Computer. Wie oft habe ich einfach genervt gesagt: „Gib mir einfach einen Menschen.“

Und leider erlebe ich auch oft Desinteresse bei den Menschen selbst. Viele sind nur sich selbst wichtig, der und die andere egal. Viele handeln einfach im Dienst nach Schema F, abgehandelt und fertig. Wie selten erlebe ich offene und freundliche Menschen, die mir das Gefühl geben, dass sie sich über mich freuen, neugierig sind, oder mir helfen wollen.

Wie wohltuend sind da die Worte Gottes. Wenn du mich brauchst, bin ich da. Du bist mir wichtig. Wenn du auf der Suche bist, dann werden wir gemeinsam einen guten Weg finden. Wenn du einfach Zeit mit mir brauchst, dann bin ich da. Du kannst jederzeit mit mir reden und ich freue mich darauf, dir zuhören zu können.

Guter Vater!

Wie gut, dass ich bei dir jederzeit willkommen bin. Danke. Amen.

 

Gestohlen? (Wilhelm Busch + Damaris Reichenbach)

Astrid aus der Jungschargruppe hat bald Geburtstag. Um ihr etwas Schönes kaufen zu können, sammelten wir Geld ein - natürlich nur von denen, die zum Fest eingeladen waren. Es kam viel zusammen! Wilma erklärte sich bereit, das Geschenk zu kaufen. Kurz vor dem Geburtstag kam sie zu mir und sagte:

»Stell dir vor, etwas Schlimmes ist passiert: Ich finde das Geld, das wir gesammelt haben, nicht mehr!« Zu Hause hatte sie schon alles abgesucht, aber ohne Erfolg. Das Geld war nicht zu finden. Nach ei nigen Überlegungen beschlossen wir, die Sache Gott zu sagen. Dies taten wir dann auch. Danach ging Wilma nach Hause. Zu Hause startete sie noch einmal eine Suchaktion, und tatsächlich noch rechtzeitig fand sie das Geld im Schuhkarton!

Info

Veröffentlicht am7. August 2026

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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