»Ich kann nichts anderes sagen, als was der HERR mir in den Mund legt.«
4. Mose 23,12
König Balak, der König von Moab hat Angst. Da kommt ein großes fremdes Volk der Israeliten durch sein Gebiet. Sie sind zahlenmäßig viel mehr als die Moabiter. König Balak hat Angst um sein Land und um sein Königreich. Also lässt er einen berühmten Menschen, einen Seher, einen Propheten, Bileam, zu sich rufen. Er gibt ihm den Auftrag, das Volk Israel zu verfluchen. Zuerst weigert sich die Eselin Bileams ihren Besitzer dorthin zu bringen, weil ihr ein Engel im Weg steht. Dann sagt Gott persönlich Bileam, dass er das Vlk segnen und nicht verfluchen soll. Balak ist außer sich als Bileam segnet und bekommt das o.g. als Antwort.
Würden wir uns wie Bileam verhalten? Oder wäre die Aussicht auf eine große Belohnung verlockender? Tun wir das und sagen wir das, was Gott gesagt hat oder ist es uns in Teilen nicht so wichtig?
Bevor wir jetzt eine schnelle Antwort geben, denken wir an die vielen kleinen Dinge des Alltags, die uns so passieren, rausrutschen: Der Stinkefinger gegenüber einem rücksichtslosen Fahrer. Ein genervter Blick, wenn die alte Frau vor uns stundenlang im Portemonnaie wühlt. Eine abwertende Geste, wenn über einen unbeliebten Kollegen gesprochen wird. Das Weggucken, wenn es dem Nachbarn schwerfällt, die schwere Mülltonne zur Straße zu bringen. Na, haben Sie sich selbst ertappt?
Menschen sind voller Fehler und machen viele Fehler. Das wird sich nie ändern. Und doch brauchen wir auch ein Bemühen, es besser, anders zu machen. Ohne dieses Bemühen laufen wir große Gefahr, nach und nach gleichgültiger zu werden.
Guter Vater!
Schärfe meinen Blick für die kleinen wichtigen Dinge. Amen.
Fußballprofi (22) beendet offenbar wegen seines Glaubens die Karriere
(Laura Wolf)
Ein vorzeitiges Karriereende im Profifußball kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Ein Schweizer U21-Nationalspieler hat sich nun Medienberichten zufolge entschieden, seine noch junge Laufbahn zu beenden. Und das bei bester Gesundheit, sein Glaube gehe vor.
Für viele Fans ist Fußball Religion und 15.30 Uhr am Samstag heilig. Für den Schweizer U21-Nationalspieler Silvan Wallner stellt das allerdings eine Glaubenskonflikt dar. Vor zwei Jahren wurde der 22-Jährige noch Schweizer Meister, vor dieser Saison wechselte er vom FC Zürich zum österreichischen Bundesligisten Blau-Weiß Linz. Doch dort ist seine Karriere vorerst beendet. Denn Wallner gehört der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten an. Der Samstag gilt dort als Ruhetag. Er bietet Zeit für die Gemeinschaft mit Gott. Arbeiten ist an diesem Tag nicht erlaubt. Und Fußball spielen eben auch nicht.
Am vergangenen Wochenende fehlte Wallner erstmals im Kader der Linzer. Vor dem Spiel gegen Red Bull Salzburg am Samstag sagte der Trainer Gerald Scheiblehner: „Silvan hat uns gebeten, dass er aktuell aus persönlichen Gründen nicht am Training teilnehmen will.“
Offiziell meldete der Verein den Spieler krank. Doch eine Verletzung ist nicht der Grund. Laut der Schweizer Zeitung „Blick“ hat sich der Zürcher aus Glaubensgründen zu diesem radikalen Schritt entschlossen. Sky berichtet, dass der Innenverteidiger gar nicht mehr auf den Platz zurückkehren wird. Von Blau-Weiß Linz liegt noch keine Stellungnahme vor.
Wallner ist dabei kein Einzelfall. Der ehemalige Schweizer Nationalstürmer und heutige Co-Trainer des FC Zürich, Johan Vonlanthen, wechselte 2011 zu Itagüí Ditaires in sein Geburtsland Kolumbien. Der Vertrag enthielt eine besondere Klausel: Vonlanthen musste aufgrund seiner Religion samstags nicht spielen.
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