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Tageslosung 7.5.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Am nächsten Morgen verließ Jesus lange vor Sonnenaufgang die Stadt und zog sich an eine abgelegene Stelle zurück. Dort betete er.
Markus 1,35

Oft ist im neuen Testament die Rede davon, dass sich Jesus in die Stille zurückzieht. Er war überhaupt nicht darauf erpicht, zum Star seiner Zeit zu werden. Oftmals sagt er zu den von ihm Geheilten: „Sei still und geh nach Hause.“ Doch die halten sich nicht daran und posaunen es vor lauter Freude laut hinaus, dass sie geheilt worden sind. Und so verursacht Jesus immer wieder wahre Aufläufe von Menschen, die etwas von ihm wollen oder ihn von Gott reden hören wollen.

Jesus aber braucht die Stille, die Ruhe. Er braucht das Gespräch mit seinem Vater. So ist sein berühmtestes Gebet im Garten Gethsemane, kurz vor seinem Tod. „Vater, lass diesen Kelch an mir vorübergehen, aber nicht mein, sondern dein Wille geschehe.“

Wie sieht es denn bei uns aus? Brauchen wir auch Auszeiten? Brauchen wir auch Momente der Stille und der Ruhe? Suchen wir auch das Gespräch mit Gott? Gar nicht so leicht in einem vollen Tag. So vieles prasselt auf uns ein. Wobei wir manchmal aufpassen müssen, uns nicht hinter der Hektik zu verstecken. Wenn wir es wirklich wollen, wenn es uns wirklich wichtig ist, dann finden wir Zeiten der Ruhe, des Rückzugs und des Gebetes. Ich spüre immer wieder, dass ich das für mein Leben brauche. Manchmal muss ich die Seele baumeln lassen. Und manchmal brauche ich dringend das Gespräch mit Gott. Dann liegt so viel auf meiner Seele, das ich mit Gott besprechen muss: Ängste und Nöte, Bitten und Dank, Freude und Großartiges. Oftmals ist es auch Ratlosigkeit oder Hilflosigkeit, die mich zu einem Gespräch mit Gott drängen. Wie gut, dass dies jederzeit möglich ist.

Guter Vater!

Danke, dass du mir zuhörst. Amen.

  

Das Gebet

Ein Rabbiner durchquerte ein Dorf, ging in den Wald und dort, am Fuß eines Baumes, betete er. Und Gott hörte ihn.

Auch sein Sohn durchquerte dieses Dorf. Er wusste nicht mehr, wo der Baum war und betete also an irgendeinem Baum. Und Gott hörte ihn.

Der Enkel des Rabbiners wusste weder, wo der Baum war, noch wo der ganze Wald war. Er ging zum Beten in das Dorf. Und Gott hörte ihn.

Der Urenkel wusste weder, wo der Baum war noch der Wald noch das Dorf. Aber er kannte noch das alte Gebet. So betete er zuhause. Und Gott hörte ihn.

Der Ururenkel kannte weder den Baum noch den Wald noch das Dorf noch das Gebet. Er kannte aber noch die Geschichte und erzählte sie seinen Kindern. Und Gott hörte ihn.

www. abtei-kornelimuenster.de/spirituelles/weitere-impulse/das-gebet-eine-jüdische-geschichte.html

Info

Veröffentlicht am6. Mai 2026

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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