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Tageslosung 4.2.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Gesegnet ist der Mann, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Zuversicht der HERR ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.
Jeremia 17, 7+8

Ich liebe diese Sprache der Bibel in den wunderbaren Bildern. Jeder konnte sie damals gut verstehen, jeder kann sie heute gut verstehen. Klar, ein Baum direkt an einem Fluss hat immer genug Wasser. Und wenn sich der Mensch an Gott hält, dann geht es ihm wie dem Baum. Dann hat er immer genug Kraft und Hoffnung für sein Leben. Und er trägt Früchte, er hilft anderen.

Ich mag dieses Bild sehr. Und doch muss ich an eine Kollegin denken, der es ganz grässlich ergangen ist. In ihrer Gemeinde gab es aufgrund von geplanten Kirchenschließungen unendlich viel Ärger. Selbst pensionierte Kollegen gingen gegen die Pläne auf die Barrikaden, wofür ich ehrlich gesagt Null Verständnis habe. Das Ergebnis: Ein völliger Burnout, Frühpensionierung, ein veränderter gebrochener Mensch.

Neben Gottes Kraft braucht es dazu auch einen achtsamen Umgang mit mir selbst. Auch wenn ich mich von Gott getragen weiß, auch wenn ich von ihm mit allem Notwendigen versorgt werde, bleibt meine eigene Kraft, mein eigener Mut dennoch eine begrenzte Kraft, ein begrenzter Mut. Doch das Gute ist, dass Gott auch das Schwere mit mir teilt. Er trägt einen Teil dessen, was mich belastet, mit. Also braucht es eine Balance zwischen Kraft und Mut, Anstrengung und Aushalten, zu viel und zu wenig … Man nennt es mit zwei Worten auch: „das Leben“.

Guter Vater!

Hilf mir, ein Leben in der Balance zu führen. Amen.

 

Geduld auf Rezept (Paul Schobel)

Anna kommt aus der Arztpraxis. In der Hand hält sie das Rezept, das der Drucker gerade für sie ausgedruckt hat. Medizinischer Alltag landauf landab. Jeder kennt so ein Rezeptblatt. Doch was die Hausärztin Anna heute verordnet hat, ist ungewöhnlich. Unter der Abkürzung RP – sie steht für das lateinische Wort recipe und bedeutet: „nimm“ – lese ich:

„3 Monate Geduld".

Anna berichtet mir hoch erfreut, dass ihre wunderbare Ärztin ihr gesagt habe, wenn das zur Schmerzlinderung nicht ausreiche, könne sie gerne noch ein Folge-Rezept gleichen Inhalts verordnet bekommen.

Geduld hat man – oder eben auch nicht. Man kann sie nicht auf Knopfdruck erzwingen.

www.kirche-im-swr.de/beitraege/?id=42770

Info

Veröffentlicht am3. Februar 2026

In den Neuigkeiten vonTageslosung

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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