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Tageslosung 31.3.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Denn der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut.
Daniel 9, 14

Daniel, der Prophet betet für die Stadt Jerusalem. Nach einer alten Verheißung soll ihr Unglück noch 70 Jahre anhalten. Daniel hält ein langes Bußgebet, in dem er Gott mit großem Geschick an dessen Gnade erinnert und gleichzeitig wortreich die Schuld des Volkes mit seiner Abkehr von Gott benennt. Und er hat Erfolg: Aus siebzig Jahren werden 70 Wochen. Gott lässt Gnade walten.

Ich finde die Tageslosung von heute enthält eine fundamentale Wahrheit, die alle Menschen betrifft: Die Gerechtigkeit Gottes. Alle Menschen haben ein feines Gespür für Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit. So platzt uns gerade die Hutschnur, wenn wir an der Tankstelle 2,33 € für einen Liter Diesel zahlen. Und doch können wir uns gegen die Abzocke der Ölfirmen nicht wirklich wehren. Und so begegnet Menschen in ihrem Leben immer wieder Ungerechtigkeit. Wer privat versichert ist, bekommt den Termin beim Arzt in der nächsten Woche, die gesetzlich Versicherte erst in 5 Monaten. Eine Erzieherin bekommt noch nicht mal die Hälfte der Rente eines Lehrers, obwohl beide gleichlang mit Kindern gearbeitet haben. Und, und, und … Sie und ihr kennt mit Sicherheit noch viele weitere Beispiele.

Wie gut, dass es bei Gott nicht so ist. Vor ihm sind alle Menschen gleich viel wert. Wobei er auch ein besonders großes Herz für die Kleinen, Schwachen und Hilflosen hat. Ihnen gilt seine besondere Fürsorge. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sein Sohn in einem zugigen Stall auf die Welt kommt. Zuerst sind die Ausgestoßenen, die Outlaws seine Gesellschaft, die Hirten. Von Anfang an ist klar: Dieser Gott lässt Gerechtigkeit walten. Dieser Gott bevorzugt niemanden.

Guter Vater!

Danke für deine Gerechtigkeit. Amen.

 

Unsere Seele

Einmal fragte ein Schüler seinen Lehrer: „Meister, wie können wir uns das Reifen unserer Seele vorstellen?" Der Lehrer setzte sich auf einen Stein an einem Fluss und erläuterte: „Unsere Seele gleicht dem Wasser dieses Baches. Sie fällt vom Himmel wie der Regen, erfüllt den Körper mit Leben, wie auch das Wasser der Erde das Leben schenkt. Nach dem Tod schwebt sie auf zum Himmel wie das verdunstende Wasser, das über dem Meeresspiegel aufsteigt."

Der Schüler hatte sich zu Füßen des Lehrers gehockt. Dieser schwieg eine Weile, dann zeichnete er mit dem Finger einen Kreis in die Luft und erklärte: „Manche Menschen glauben, dass die Seele wie das Wasser einen sich wiederholenden Kreislauf bildet. So lange kehrt sie zur Erde zurück, bis sie klar und rein ist wie das Wasser eines Wildbaches oder, für die Seele ausgedrückt, bis sie geläutert ist."

Eine Weile schaute der Schüler seinen Lehrer an. Dieser spürte, welche Frage auf seinen Lippen brannte. „Du möchtest wissen", sagte er, „was ich glaube?" Der Schüler nickte.

Der Lehrer erläuterte: „Der Glaube an die Reinkarnation ist ein Glaube an die Gerechtigkeit Gottes. Der eine lebt in Saus und Braus, der andere in bitterer Not, der eine stirbt als Säugling, der andere als Greis, der eine strotzt vor Gesundheit, der andere kränkelt schon als Kind; nur wenn jeder verschiedene Schicksale durchlebt, ist es gerecht, nur dann kann das Ich reifen." Nach einer Pause fügte er hinzu: „Was gibt es für einen Sinn, dass ein Säugling schon im Kindbett stirbt? Er hat sein Leben gar nicht gelebt. Sein Dasein und sein früher Tod hatten aber vielleicht Bedeutung für die Mutter, den Vater, möglicherweise für beide. Sein Leben und viele weitere sogar wird er auch noch fuhren."

Der Lehrer stand auf, begab sich auf den Heimweg, weil Tropfen vom Himmel fielen.

Info

Veröffentlicht am30. März 2026

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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