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Tageslosung 3.9.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist deine Macht?« Dank sei Gott, dass er uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, den Sieg schenkt!
1. Korinther 15, 55+57

Für mich sind diese Sätze des Paulus an die Gemeinde in Korinth fundamental wichtig. Denn sie erinnern uns an eine große Gewissheit: Mit dem Tod ist nicht alles aus. Es gibt ein Leben nach dem Tod. Jesus Christus ist der erste Auferstandene und nicht der letzte. Der Tod als endgültige Grenze des Lebens hat seine unheimliche Macht verloren. Es beginnt nach dem Tod Teil 2 des Lebens und auf diesen noch unbekannten Teil können wir uns freuen. Denn dann werden wir noch näher bei Gott sein und seinen Frieden ganz anders spüren können.

Paulus verbindet die ehemalige Macht des Todes mit der Macht der Sünde. Alle Menschen sind Sünderinnen und Sünder, davor ist niemand gefeit. Und die Sünde aber trennt uns von Gott, lässt uns ein Stück weiter von ihm abrücken. Und manchmal wird diese kleine Distanz zu einer schier unüberwindlichen Ferne. Genau diese Vorstellung hat die Menschen im Mittelalter scharenweise Ablassbriefe kaufen lassen. Sie hatten Angst vor der Ferne Gottes, Angst vor dem, was nach dem Tod kommt. Angst vor den von ihnen oder ihren Vorfahren begangenen Sünden. Doch Paulus hatte schon lange davor Menschen von der Angst befreien wollen: Wo ist dein Sieg, Tod? Wo ist dein Stachel? Wo ist deine Macht?

Ich erinnere mich an ein “frommes“ Bild: Der Mensch steht vor einem unüberwindlichen Graben, der mit Sünde beschrieben wird. Der Graben, der ihn von Gott trennt, wird durch das Kreuz Christi überwunden. Über das Kreuz hinweg gelangt der Mensch zu Gott. Die Macht des Todes ist vorbei, ein für alle Mal – auch für dich, für Sie und für mich.

Guter Vater!

Danke für deine Liebe, die alle Gräben überwindet. Amen.

 

Kann Gott mich noch einmal annehmen? (Detlef Garbers)

Ich denke an einen Gottesdienst mit jungen Erwachsenen zurück. Ich war eingeladen in diesem Gottesdienst zu predigen und es wurde die Möglichkeit gegeben, dass die jungen Leute erzählen, was sie in letzter Zeit mit Gott erlebt haben. Eine junge Frau stand auf und erzählte ein Erlebnis, was mich tief berührt hat. Sie erzählte, dass sie Entscheidungen getroffen hatte, die in ihren und Gottes Augen nicht richtig waren. Sie fühlte sich innerlich leer, schuldig und dreckig. Sie fragte sich: Kann Gott mich noch einmal annehmen, bei dem, was ich getan habe?

Sie ging in ein Café, bestellte etwas zu essen und zu trinken und nahm das Buch von Pastor Wilhelm Busch mit „Jesus unser Schicksal.“ - Übrigens ich kann Ihnen dieses Buch sehr empfehlen! -
Beim Lesen beschäftigte sie sich weiterhin mit der Frage, die wie eine Last auf ihr lag: Kann Jesus ihr noch einmal vergeben?

Nach einer Weile stand sie auf, ging zur Bedienung, um zu bezahlen. Doch diese nahm kein Geld entgegen und sagte: „Jemand hat schon für sie bezahlt.“ Eine Mutter mit ihrem kleinen Kind hatte die junge Frau beobachtet und bezahlt. Doch dieses Wort von der Bedienung war für die junge Frau weit mehr als nur die Bezahlung der Café-Rechnung. Es war das Wort der Befreiung und des Sieges über ihr Versagen. „Jemand hat schon für sie bezahlt.“ Dieser Jemand ist Jesus. Er hat bezahlt für die Sünde. Am Kreuz auf Golgatha hat er den Preis bezahlt - nämlich den Tod -, den jeder Mensch verdient hätte. Seine Auferstehung ist der Sieg über den Tod. Glauben Sie das? Wenn nicht, dann möchte ich Sie einladen, diesen Jesus als Ihren Herrn und Retter anzunehmen, denn der Glaube an Jesus Christus ist der Sieg, der diesen Tod überwunden hat. Gott sei Dank!

www.bibleserver.com/GNB/1.Korinther15%2C55.57

 

Info

Veröffentlicht am2. September 2026

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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