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Tageslosung 3.9.2025

© Jens Bielinski-Gärtner
Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben.
Hesekiel 36,26

Der Prophet Hesekiel (Ezechiel) war eine herausragende Figur in der Zeit, als Teile des Volkes Israel in dem Exil in Babylon lebten. Die Propheten wie Hesekiel und Jeremia sahen in der kriegerischen Niederlage und der Verschleppung ins Exil eine Strafe Gottes für die Abtrünnigkeit seines Volkes. Besonders Hesekiel beklagt die Anbetung von fremden Göttern. Dann aber gibt es eine entscheidende Wendung im Schicksal Israels. Gott erbarmt sich über sein Volk. Hesekiel beschreibt dies mit den Worten „Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben.“

Herz und Geist erneuern. Beides soll alleine auf Gott ausgerichtet sein. Die nachfolgenden Worte der Tageslosung lauten: „und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.“

Ich glaube, das könnten wir heute auch gut gebrauchen. Ein Herz und einen Geist, die auf Gott ausgerichtet sind. Diese Welt ist so voll mit Herzen aus Stein, mit Gewalt, mit der unbarmherzigen Durchsetzung der eigenen Macht. Es scheinen die Diktatoren und Autokraten zu feiern, der Krieg erscheint wieder als legitimes Mittel, seine Politik durchzusetzen.

Das Gute ist: Gott schenkt auch heute den Menschen einen neuen Geist und ein neues Herz, wenn sie dies wollen. Ich kann mich immer wieder neu auf Gott ausrichten. Er freut sich, wenn wir uns an den Worten und Taten seines Sohnes ausrichten. Er gibt uns Kraft, wenn wir uns auch für unsere Nächsten einsetzen, ein barmherziges Herz haben.

Guter Vater!

Danke, dass ich immer wieder neu zu dir kommen kann. Amen.

 

Das kalte Herz

Der Kohlenmunk Peter hatte es satt, ein armer Köhler zu sein. Er wünschte sich genau so viel Reichtum und Ansehen wie der dicke Flößer Ezechiel. Dann, so meinte er, sei sein Glück vollkommen.

Es ging die Sage vom Glasmännlein, dem „Schatzhauser”, der schon so manchen reich gemacht habe. Peter zog in den Wald und fand das Glasmännlein auch. Das versprach ihm drei Wünsche zu erfüllen. Es sollten nur keine törichten sein. Aber Peter hatte nichts anderes im Kopf, als sich Geld zu wünschen. Er bekam es, aber der Schatzhauser verließ ihn voll Wut, denn das Wichtigste, den Verstand dazu, den hatte Peter vergessen.

So geschah es, dass Peter Munk zwar bald ein reicher Mann war, aber all sein Geld verspielte und schnell vor dem Ruin stand. Da suchte er den anderen auf, der schon öfters seine Dienste angeboten hatte: den ungeheuren Flößer Holländer Michel. Mit ihm vereinbarte er einen Handel. Peter sollte sein Leben lang Geld und Ansehen haben, so viel er wollte, dafür aber müsse er dem Holländer Michel sein lebendig schlagendes Herz geben. Peter willigte ein, denn sein warmes Herz hatte ihm schon manch Ungemach bereitet. Er erhielt stattdessen ein steinernes Herz.

Von da ab fehlte es dem Peter Munk an nichts mehr. Er heiratete das lieblichste Mädchen der ganzen Gegend. Allein: lieben konnte er sie nicht und freuen konnte er sich auch nicht mehr. Er verstieß seine Mutter, die in großer Armut lebte, und am Ende erschlug er gar seine Frau, weil sie einem armen alten Mann zu essen gegeben hatte.

Da packte ihn doch so etwas wie Reue, so weit er sie mit seinem steinernen Herzen empfinden konnte, und er machte sich wieder auf, das Glasmännlein zu suchen. Kein anderer war der alte Mann gewesen, den seine Frau gespeist, und um ihrer Gutherzigkeit Willen erklärte sich der Schatzhauser bereit, Peter zu helfen. Mit einer List gelang es dem Reuemütigen, sein schlagendes Herz wieder zurückzubekommen. Und seine warmen Gefühle machten auch seine Frau wieder lebendig. So lebte er noch lange Zeit glücklich als bescheidener, aber beliebter und angesehener Köhler.

www.baden-wuerttemberg.de/de/unser-land/traditionen/sagen-und-legenden/das-kalte-herz

 

Hier sind alte Andachten zu finden:

 

Info

Veröffentlicht am2. September 2025

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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