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Tageslosung 29.4.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind.
Sprüche 31,8

Ich glaube, dass diese Aufgabe eine der wichtigsten Aufgaben für Christinnen und Christen und auch für uns als Gemeinde ist. Wir haben die Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen. Wir begegnen den Menschen, die unter diesen Missständen leiden. Und die allermeisten haben nicht die Kraft oder die Möglichkeit, sich zu wehren.

Ein paar Beispiele:

- demente PatientInnen in Krankenhäusern werden nicht gut gelagert, nicht gefüttert, nicht mit genug Trinken versorgt, nicht gewaschen.

- das neue Kinderbildungsgesetz soll weiter die Qualität der Kinderbetreuung verwässern. Um Kosten zu sparen kann die Qualifikation der Betreuenden sinken.

- es braucht annehmbare Unterkünfte und Hilfen für obdachlose Frauen und Männer.

- es braucht mehr Plätze in Frauenhäusern.

Wenn Jesus sagt „Was ihr den Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan“, dann meint es genau dieses. Auch die Glaubwürdigkeit unserer Kirche hängt davon ab. Wenn wir uns nur um uns selbst drehen, dann verlieren wir das, was Christinen und Christen immer schon ausgemacht hat: Salz zu sein in unserer Gesellschaft.

Wenn einem dazu alleine der Mut fehlt, dann kann man aber darauf hinweisen, und dann können andere laut werden die im Moment mehr Kraft haben. Das ist der Sinn unserer Gemeinschaft.

Guter Vater!

Lass mich erkennen, wo wir als Gemeinde gebraucht werden. Amen.

 

Die Salzprinzessin

Es war einmal ein König, der wissen wollte, welche von seinen drei Töchtern ihn am meisten liebte. Und so fragt er sie der Reihe nach „Wie lieb hast du mich?“  

Die erste antwortete: „Lieber Vater, ich liebe dich mehr als Gold!“ Die zweite Tochter antwortete ihm: „Mein gutes Väterchen, ich liebe dich wie mein Brautgeschmeide.“  Die dritte jedoch, die ihm die liebste war, gab zur Antwort: „Vater, ich habe ich so lieb wie das Salz!“

Der König war erst überrascht, doch dann wurde er zornig: „Wie kannst du deine Liebe zu mir mit einem so einfachen Dinge vergleichen, das jedermann, auch der Ärmste besitzt und nur für wenige Groschen erwerben kann?“

Doch die Jüngste blieb dabei: „Ich hab dich so lieb wie das Salz!”  Da verbannte sie der König von seinem Schloss. Seine Wut reichte sogar so weit, dass er alle Salzvorräte aus seinem Königreich verschwinden ließ! Ab jetzt gab es nur noch süße Speisen – morgens, mittags, abends!

Am Anfang war das wunderbar, doch mit der Zeit vermissten die Menschen die Würze in ihrem Essen und sie wurden müde und schwach. Auch der König merkte, dass ihm das Salz fehlte. Er wurde sogar krank.

Da erst erkannte er, welch seltene Gabe des Himmels das Salz war und wie wenig er dieses geschätzt hatte. Und es überkam ihn die Sehnsucht nach seiner Tochter, die er zu Unrecht verstoßen hatte. Nun war sie verschwunden wie das Salz. Vergebens ließ er sie im ganzen Reich suchen.  

Eines Tages jedoch stand eine junge Frau vor dem Königsschloss. Man brachte sie zum König. Als sie vor ihm stand sagte sie zu ihm: „Gebt mir ein Stück Brot!” Da antwortete der König ganz beschämt: „Das Brot kann ich dir geben, aber kein Körnchen Salz, wie es üblich ist. „Das Salz habe ich!” entgegnete die junge Frau und in dem Moment erkannte der König, dass es seine jüngste Tochter war. Er schloss sie überglücklich in die Arme. Und das Salz ging fortan im Königreich nicht mehr aus.

www.bistum-dresden-meissen.de/medien/familienpastoral/partnerschaft/endf_230111_v_ideen_zu_einem_gottesdienst_am_valentinstag_2023.pdf

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Veröffentlicht am28. April 2026

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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