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Tageslosung 28.2.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Sie bilden sich ein, sie könnten die Rollen vertauschen! Der Ton kann doch nicht so tun, als wäre er der Töpfer! Oder kann das Werk von seinem Schöpfer sagen: »Er hat mich nicht gemacht«? Kann das Tongefäß vom Töpfer sagen: »Er versteht nichts davon«?
Jesaja 29,16

Mensch und Gott. Schon immer eine nicht einfache Verbindung. Schon das alte Testament erzählt in seinen ersten Kapiteln davon, dass es dem Menschen schwer fällt, zu akzeptieren, dass er anders ist als Gott. Es beginnt damit, dass die Schlange Adam und Eva verführt mit dem Lockmittel: Wenn ihr den Apfel esst, dann seid ihr wie Gott. Kurze Zeit später dann versuchen die Menschen einen Turm zu bauen, der größer sein soll, als alles, was Gott je geschaffen hat. Aber der Turmbau zu Babel scheitert kläglich. Diese Hybris, diese Überheblichkeit des Menschen beschreibt auch Jesaja mit den ausgesprochen einleuchtenden Worten.

Und heute? Wir gehen um mit dieser Erde als hätten wir noch eine zweite im Kofferraum. Wir erschaffen eine eigne Intelligenz, die künstliche Intelligenz, die KI. Wir greifen tief in die Baupläne des Lebens ein. Wir lenken Flüsse über tausende Kilometer um. Wir sind die Herren dieser Erde.

Und wir ganz persönlich? Sind wir eher übermütig oder demütig? Wahrscheinlich sind wir alle eine Mischung aus beidem. Mal glauben wir, alles selber stemmen zu können, mal sind wir verzagt und wissen nicht mehr weiter. Warum ist es so schwer zu akzeptieren, dass unsere Kraft unser Mut und unsere Intelligenz von unserem Schöpfer kommen und wir TROTZDEM stolz sein können auf das, was wir schaffen oder geschafft haben. Natürlich tun wir das Unsere dazu, damit Dinge gelingen. Gott macht nicht alles alleine. Er braucht dazu unsere Kraft und unseren Willen.

Guter Vater!

Danke für alles, was du mir schenkst, damit mir vieles gelingt du ich stolz sein kann. Amen.

 

Mit Maschinen spielen – Lust und Frust in Zeiten der Künstlichen Intelligen (Heinz-Juergen Bove)

Irgendwann wird man vielleicht feststellen, dass der 10. März 2016 einen historischen Wendepunkt in der Technologie-, wenn nicht gar in der Menschheitsgeschichte markiert.

An besagtem Donnerstag geschah im Four Seasons Hotel in Seoul etwas überaus Überraschendes, wenngleich nicht in den Augen aller Menschen, so doch wenigstens in denen der interessierten Öffentlichkeit. Es ereignete sich das zweite Match zwischen dem Südkoreaner Lee Sedol, einem, wenn nicht dem zu dieser Zeit besten Go-Spieler der Welt, und dem Computerprogramm AlphaGo, einem neuronalen Netzwerk, basierend auf maschinellen Lernmethoden und entwickelt von Googles Deepmind.

Das erste Match hatte Sedol bereits verloren. Die Zuversicht in die eigene Spielstärke – oder war es menschliche Überheblichkeit? – war gewichen. Doch die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt, hier vor allem die der versammelten Spielergemeinde.

Nach mehreren bemerkenswerten Spielzügen im zweiten Match vollzog AlphaGo im 37. Zug etwas, was nicht nur den vorherrschenden Spielkonventionen, sondern auch jeglichen statistischen Wahrscheinlichkeiten und dem Erfahrungswissen der AlphaGo-Entwickler entgegenstand. Die Maschine entwickelte ein Eigenleben, ein Eigendenken. Es war erst auf den zweiten Blick zu erkennen, dass die Maschine keinen (Rechen-)Fehler produzierte, zumal Go als komplexes Brettspiel mehr Züge ermöglicht, als jeder Superrechner klassischer Bauart heutzutage zu berechnen in der Lage ist.

Vielmehr überraschte AlphaGo das Publikum mit einer unerwarteten Spielintuition und -kreativität. Im Nachgang des Matchs resümierte der unterlegene Lee Sedol bewegt:

„Ich dachte AlphaGo würde auf Wahrscheinlichkeitsrechnung basieren und dass es nur eine Maschine wäre […] Nach dem Zug änderte ich meine Meinung. Dieser Zug war kreativ und wunderschön.“ (zitiert nach: Macht Euch die Maschinen untertan)

Einer Maschine war es gelungen, eine Grundeigenschaft des Menschen zu erlangen. Im Auge des Betrachters entwickelte sie eine Kreativität, um Originalität und Schönheit hervorzubringen – eine Domäne, die nur uns Menschen beschieden zu sein schien.

blog.sbb.berlin/mit-maschinen-spielen-lust-und-frust-in-zeiten-der-kuenstlichen-intelligenz/

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Veröffentlicht am27. Februar 2026

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Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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