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Tageslosung 26.2.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Das Leben der Menschen, die auf Gott hören, gleicht dem Sonnenaufgang: Es wird heller und heller, bis es völlig Tag geworden ist.
Sprüche 4,18

In der Lutherübersetzung beginnt die Tageslosung mit den Worten „Der Gerechten Pfad…“ Auf Gott hören, setzt die gute Nachricht gleich mit „Gerechtigkeit“. Und diese Gerechtigkeit macht das Leben hell.

Mir fällt dabei sofort ein Sprichwort ein, das den umgedrehten Weg beschreibt: „Ein ungerechter Groschen frisst zehn andere.“ Also Gerechtigkeit hat Gerechtigkeit zur Folge, Ungerechtigkeit hat Ungerechtigkeit zur Folge. Ein Verhalten folgt demselben Verhalten. Wie sehr das im Negativen funktioniert, kann man in den USA sehen. Donald Trump als Präsident bereichert sich im Amt, lässt ausländische Staatsmänner in deren Land entführen, er lügt ununterbrochen, verbreitet Hass und schürt Vorurteile. Und aus diesem katastrophalen Vorbild entstehen weitere Katastrophen. Das Kapitol wird von irren Indianern gestürmt, die Einwanderungsbehörde (ICE) erschießt Menschen ohne Grund, fünfjährige Kinder werden von den Eltern getrennt inhaftiert.

Aber auch im Kleinen ist dies so. Gerechtigkeit macht mein Leben und das Leben anderer hell, Ungerechtigkeit verdunkelt es. Machen wir unserer Welt und unseren Nächsten das Leben schwerer oder machen wir es ihnen leichter? Gerade auch Jesus hat immer wieder darauf hingewiesen, dass Gerechtigkeit in jeglicher Form zentraler Wille Gottes ist. Denn durch Ungerechtigkeit entstehen Neid und Wut, daraus werden Hass und Gewalt. Gerechtigkeit dagegen führt zu einem Miteinander, weil jede und jeder sich als ein gleichberechtigte(r) Partner(in) empfindet. Kein Mensch ist mehr wert als der andere, keiner wird übervorteilt. Daraus entstehen Gemeinschaften, die einander tragen können. Also last uns den Weg der Gerechtigkeit gehen.

Guter Vater!

Zeige uns die (ge)rechten Wege. Amen.

 

»«… als ob er die ganze Welt gerettet hätte«

Eine helfende Hand

Mit der Machtübernahme Adolf Hitlers und der Nationalsozialistischen Partei (1933) wurde der Antisemitismus in Deutschland offizielle Staatspolitik. Das nationalsozialistische Regime führte einen Plan aus, der systematisch auf die Zerstörung der jüdischen Gemeinden in allen Ländern unter deutscher Besatzung abzielte. Sechs Millionen Juden, darunter 1,5 Millionen Kinder, wurden in den vom nationalsozialistischen Deutschland besetzten Ländern Europas während des Zweiten Weltkrieges (1939 bis 1945) ermordet. Die meisten der mehrere hundert Millionen zählenden Europäer unter der NS-Herrschaft schauten schweigend zu oder kollaborierten mit den Mördern. Einige jedoch reichten Juden eine helfende Hand und versuchten, sie vor den Nationalsozialisten zu retten.

»Gerechte unter den Völkern«

Von Yad Vashem, der Nationalen Holocaust-Gedenkstätte Israels, wurden bisher im Rahmen eines 1953 gesetzlich verankerten Programms nahezu 16 000 Personen ausfindig gemacht und geehrt. Dies sind die »Gerechten unter den Völkern«.

Die höchste Auszeichnung

Die als Retter und Helfer von Juden geltenden Personen erhalten die »Medaille der Gerechten« und eine Ehrenurkunde (die im Falle einer posthumen Anerkennung den nächsten Verwandten überreicht werden). Ihre Namen werden auf der Ehrenwand im Garten der »Gerechten« in der Gedenkstätte Yad Vashem eingetragen. Es ist die höchste Auszeichnung, die das jüdische Volk durch den Staat Israel an Personen vergibt, die nicht zum jüdischen Volk gehören.

Fürsorge für die »Gerechten«

Diejenigen »Gerechten unter den Völkern«, die - wo immer sie leben - in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind, erhalten von der »Jewish Foundation of the Righteous« Hilfe. Sie wurde in New York zu diesem Zweck ins Leben gerufen. Die Anne-Frank-Stiftung im schweizerischen Basel kümmert sich um den Personenkreis, der medizinische Hilfe benötigt. Die in Israel lebenden »Gerechten« (zirka 45 Personen) erhalten automatisch eine großzügige staatliche Pension.

 

Anerkennung als »Gerechter unter den Völkern« beruht auf folgenden Kriterien:

Hilfe wurde von Nichtjuden in Fällen gewährt, in denen Juden hilflos und durch Tod oder Deportation in ein Konzentrationslager bedroht waren.

Der Retter war sich bewusst, dass er durch die Gewährung einer derartigen Hilfe sein eigenes Leben, seine Sicherheit und persönliche Freiheit riskierte (die Nationalsozialisten sahen in jeder Hilfeleistung für Juden ein Kapitalverbrechen).

Der Retter verlangte keine materielle Belohnung oder materielle Kompensation von dem Geretteten als Bedingung für die Hilfeleistung,

Rettung und Hilfe werden von der geretteten Person bezeugt oder durch direkte Aussagen von Augenzeugen und, wenn möglich, durch zuverlässiges Archivmaterial bestätigt.

www.einzigartiges-israel.de/803-gerechte.html

Info

Veröffentlicht am25. Februar 2026

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Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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