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Tageslosung 26.11.2025

© Jens Bielinski-Gärtner
Wir wollen an der Hoffnung festhalten, zu der wir uns bekennen, und wollen nicht schwanken; denn Gott, der die Zusagen gegeben hat, steht zu seinem Wort.
Hebräer 10,23

Die Tageslosung erinnert uns an eine Wahrheit, die im Alltag oft unter Druck gerät: Unsere Hoffnung gründet sich nicht auf unsere Umstände, unsere Kraft oder unsere Stabilität – sondern auf Gottes Treue.

Die ersten Christen, an die der Hebräerbrief geschrieben wurde, lebten in Verfolgung, Unsicherheit und sozialer Ablehnung. Das Festhalten an der Hoffnung war für sie keine leichte Übung, sondern ein täglicher Kampf. Genau hinein spricht dieser Vers: Lasst nicht los. Haltet fest. Nicht, weil ihr so stark seid, sondern weil Gott zuverlässig ist.

Gottes Treue steht wie ein Fels hinter seiner Zusage. Er verspricht nicht leichtfertig, und er vergisst nicht, was er zugesagt hat. Darum kann unsere Hoffnung standhaft bleiben, auch wenn Gefühle schwanken und Wege unklar werden.

Und heute? Wenn Zweifel laut werden: Die Hoffnung festhalten. Wenn Wege dunkel werden: Darauf bauen, dass Gott führt. Wenn wir uns schwach fühlen: Auf den treuen Gott schauen, nicht auf unsere Schwäche. Wenn Verheißungen sich verzögern: Wissen, dass Gottes Zeit nicht verzögert, sondern vollkommen ist.

Ich muss gerade an den Vers denken „Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben“. Dies sagt ein verzweifelter Vater, dessen Sohn sehr krank ist, Eine andere Übersetzung schreibt es so: Verzweifelt rief der Mann: »Ich vertraue dir ja – hilf mir doch, meinen Unglauben zu überwinden!« Diese Bitte kann auch unsere Bitte heute an Gott sein, denn Zweifel kennen wir in Glaubensdingen genauso wie der Vater damals.

Guter Vater!

Herr, stärke meine Hoffnung in Deiner Treue Amen.

 

„Der Faden der Hoffnung“

Der Wind peitschte über die Felder, und Anna zog ihren Mantel enger um sich. Seit Monaten kämpfte sie mit allem: der kranken Mutter, dem verlorenen Job, der Sorge, nicht genug zu sein. Es fühlte sich an, als würde das Leben an ihr ziehen wie ein Sturm, der jeden Halt unter den Füßen wegreißen wollte.

Als sie den Hof erreichte, hörte sie aus dem Haus das schwere Atmen ihrer Mutter. Anna setzte sich ans Bett, nahm ihre Hand und merkte, wie kalt sie geworden war.

„Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll“, flüsterte Anna.

Die Mutter öffnete langsam die Augen. „Du musst es nicht schaffen“, hauchte sie. „Du musst nur festhalten. Gott hält dich.“

Anna spürte, wie diese Worte in ihr sanken, tief wie Regentropfen in trockene Erde. Das Bekenntnis der Hoffnung – vielleicht war es wirklich nur ein Faden. Aber ein Faden, der an einem unerschütterlichen Gott befestigt war.

In den kommenden Tagen wurde nichts sofort leicht. Die Sorgen blieben, die Umstände änderten sich kaum. Aber etwas in Anna veränderte sich. Immer wenn der Druck zu groß wurde, dachte sie an die Worte ihrer Mutter.

Und jedes Mal erinnerte sie sich: Er ist treu, nicht sie. Seine Zusage hält, nicht ihre Kraft.

Wo sie früher in Panik geriet, fand sie jetzt Kraft für den nächsten Schritt. Wo sie weinte, fand sie Trost. Und eines Morgens, Monate später, als die Sonne hinter den Hügeln aufging, bemerkte Anna, dass der Faden der Hoffnung nicht dünn geworden war – er war stärker geworden.

Nicht, weil der Sturm aufgehört hatte. Sondern weil sie gelernt hatte, an dem festzuhalten, der nicht wankt.

Info

Veröffentlicht am25. November 2025

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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