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Tageslosung 26.1.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Das Erste und Wichtigste, wozu ich die Gemeinde aufrufe, ist das Gebet, und zwar für alle Menschen. Bringt Bitten und Fürbitten und Dank für sie alle vor Gott! Betet für die Regierenden und für alle, die Gewalt haben.
1. Timotheus 2, 1-2

Ich erinnere mich an die Lehre von Martin Luther. Er sah die Menschen mit ihren Aufgaben unterschiedlich an. Die Obrigkeit hatte die Aufgabe, die Menschen zu führen und zu leiten. Als es wegen der erbärmlichen Lebensverhältnisse Aufstände hungriger Bauern gab, schrieb Luther die Schrift „Wider die aufständischen Rotten der Bauern“.

Die Regierenden und die Obrigkeit sind auch besonders im Timotheusbrief erwähnt. Die Gläubigen werden zum Gebet für sie aufgerufen. Und so ist es bis heute Tradition, dass in den katholischen Messen für den jeweiligen Bischof und den amtierenden Papst gebetet wird. Die Evangelischen kämen nicht so schnell auf diesen Gedanken, z.B. für den Präses oder den Superintendenten zu beten. Obwohl die es auch gut gebrauchen könnten.

Generell stimme ich dem Timotheusbrief 100 % zu. Ich halte das Gebet für ausgesprochen wichtig. Bitten an Gott erleichtern meinen Weg, weil ich das ein Stück loslasse, was mich bewegt. Der Dank zeigt Gott, dass ich nicht alles für selbstverständlich halte. Und ich gehe davon aus, dass Gott sich darüber freut.

Das wertvollste Gebet aber ist für mich die Fürbitte. Sie verbindet uns mit unseren Nächsten in einer ganz eigenen Art und Weise. Wir übernehmen Verantwortung. Wir tragen ein Stück der Sorgen und Ängste mit, die unsere Nächsten (er)tragen. Wir verbinden uns mit einer ganz eigenen Nähe zueinander. Und das Wichtigste: Ich bin fest davon überzeugt, dass Fürbitten nicht umsonst in den Wind gesprochen sind. Sie bewegen Gott und die Menschen.

Guter Vater!

Sei du bei allen denen, die gerade ganz dringend deine Hilfe brauchen. Amen.

 

Mein Gebet

(Lieselotte Jacobi - nach über 40 Jahren MS-Krankheit, Behinderung und Rollstuhl)

 

Herr, unser Schöpfer, wir bitten dich für uns,

für alle Kranken, für die körperlich, seelisch und geistig Behinderten,

für die Menschen, welche ihnen täglich helfen,

für andere, die sehr einsam sind, für alle, die in Heimen leben.

Lass sie heil sein in dir!

Hüte uns davor, dass wir mit uns selber beladen werden.

Richte uns auf, damit wir ausgerichtet sind zu dir!

Tröste uns und segne uns, damit Dank wachsen kann.

Lass deinen Geist in uns wirken!

Du weißt, dass wir immer einen Menschen brauchen. Gib uns den.

Amen.

Info

Veröffentlicht am25. Januar 2026

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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