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Tageslosung 23.5.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Gott tut große Dinge die wir nicht begreifen.
Hiob 37,5

Kein Wunder, dass Hiob nichts versteht, was Gott tut. Aufgrund einer Wette Gottes mit dem Satan verliert Hiob alles. Gott will dem Satan zeigen, dass Hiob nicht nur glaubt, weil er reich ist und Kinder hat. Und so sterben seine Kinder, der Reichtum verliert sich. Hiob wird krank. Und es bestätigt sich die Meinung Gottes. Hiob bleibt ein gläubiger Mensch, auch wenn seine Freunde ihn deswegen nicht verstehen. Dieses Handeln Gottes ist für uns nicht zu verstehen. Da leidet ein Mensch aufgrund einer blöden rechthaberischen Wette. Fast könnte man sagen „typisch Männer“.

Aber das Buch Hiob ist nur ein Beispiel für das Nichtverstehen, Nichtbegreifen von uns Menschen. Vieles in unserer kleinen und großen Welt widerspricht unserem Glauben. Und es widerspricht auch unserem Bild von Gott. Aber wie können wir darauf reagieren?

Einige wenden sich ab und glauben nicht mehr an Gottes Eingreifen in dieser Welt. Im Endeffekt bleibt für sie das Schicksal des und der Einzelnen und der Welt von Zufällen bestimmt. Andere zucken mit den Schultern und nehmen einfach nur das Gute aus Gottes Hand.

Wieder andere – und zu denen gehört Hiob – behalten ihr Vertrauen zu Gott, obwohl sie manches einfach nicht verstehen. Sie vertrauen darauf, dass alles irgendwie seinen Sinn haben wird, auch wenn sie es nicht verstehen. Mir ist dabei ein Satz Jesu im Garten Gethsemane eine Hilfe, wo er sagt: „Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe.“ Jesus ordnet sich ein in das Lenken seines Vaters, der die Welt mit Heil versehen will. Auch da begreifen die Menschen erst sehr viel später, dass der grausame Tod Jesu am Kreuz einen tiefen Sinn hatte, der ihnen vorher verschlossen war.

Guter Vater!

Ich bitte dich immer wieder neu um Vertrauen in dein Handeln. Amen.

  

Paul und Pia und der Superman

Pia öffnete leise die Tür zu Pauls Zimmer. Schon lange hatte sie nichts mehr von ihm gehört. Was machte er bloß dort? Paul saß auf seinem Bett und war in seinen neuen Comic vertieft. Als er Pia hörte, schaute er auf. „Was liest du da?“, fragte Pia. „Superman“, schwärmte Paul. „Das ist echt super! Der ist so stark. Das möchte ich auch gerne.“

Pia setzte sich neben ihren Bruder: „Zeig mal“, bat sie ihm. Zusammen schauten sie sich die Bilder an. „Was würdest du denn tun, wenn du so stark wärst?“, fragte Pia. „Oder vielleicht sogar noch stärker als Superman? Wenn du alles tun könntest, was du wolltest?“ „Ich würde eine große Eisfabrik in unsere Straße bauen, die ganz allein mir gehört“, lachte Paul. Dann wurde er etwas ernster: „Und ich würde Benny mal ordentlich verhauen. Immer wieder ärgert er mich in der Schule und er ist viel stärker als ich.“ Pia nickte. Sie mochte Benny auch nicht.

„Er sagt immer, sein Papa ist der Allerstärkste der Welt“, erzählte Paul weiter. „Unser Papa ist aber auch stark“, meinte Pia. „Ja, aber er kann keine Autos hochheben, wie Superman““, bemerkte Paul. „Ja, leider“, stimmte Pia zu. Eine Weile lang dachten beiden nach. Natürlich konnte ihr Papa das nicht, denn Superman gab es ja gar nicht wirklich. Dann sprang Paul plötzlich aufgeregt aus dem Bett auf. Er schaute Pia strahlend an: „Mein Papa“, begann er, „mein Papa kann aber wirklich alles.“ Pia schaute Paul fragend an. Sie wusste nicht, wovon Paul redete.

Paul holte seine Bibel vom Schreibtisch und schlug sie auf. Er zeigte Pia einen Bibelvers. „Schau mal, Pia, das habe ich heute früh gelesen.“ Pia las laut vor: „Jeremia 32,17: Du hast den Himmel und die Erde gemacht durch deine große Kraft, kein Ding ist dir unmöglich.“ „Du hast recht“, sagte sie dann. „Gott ist wirklich stark, er kann alles, nichts ist ihm unmöglich, er ist sogar stärker als Superman.“ Paul nickte: „Genau, das meine ich. Und ich bin doch Gottes Kind, er ist mein Vater, mein Papa.“ - „Das kannst du Benny sagen, dass dein Vater im Himmel noch viel stärker ist als sein Papa“, schlug Pia vor. „Ja“, antwortete Paul, „und ich bitte einfach meinen Vater im Himmel, dass er mir hilft. Denn er ist ja so stark, er kann mir auch helfen, wenn Benny mich wieder ärgern will.“ Pia schaute noch einmal auf den Vers: „Nichts ist Gott unmöglich! Das ist echt super, viel besser noch als Superman!“

www.derkindergottesdienst.de/glaubensgrundlagen/gottistnichtsunmoeglichprogramm.htm

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Veröffentlicht am22. Mai 2026

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Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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