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Tageslosung 23.4.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Der Himmel ist der Himmel des HERRN; aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben.
Psalm 115,16

Schon längst sind der Himmel und auch das Weltall ebenso Heimat des Menschen wie die Erde. Gerade erst ist eine Mondumrundung gelungen und die Sonde Voyager verlässt gerade unser Sonnensystem und fliegt in die unendlichen Weiten des Universums.

Der zweite Satz aber hat immer noch Geltung. Die Erde hat Gott den Menschenkindern gegeben, damit sie darauf leben können. Gerade erst waren wir mit den Mitarbeitenden im Gasometer in Oberhausen und haben uns die Ausstellung „Wald“ angesehen. Sie ist sehr empfehlenswert. Man sieht dort wie wunderbar Tiere und Pflanzen in einer grandiosen und einzigartigen Symbiose leben. Manche Tiere sind so spezialisiert, dass sie auf eine bestimmte Pflanzenart angewiesen sind. Der Wald ist und bleibt ein völlig faszinierender Lebensraum sowohl bei uns als auch im Regenwald und den anderen Wäldern der Erde.

Man sieht in dieser Ausstellung aber leider auch, wie verheerend der Mensch den Wald ausplündert, ihn zu einer Plantage macht oder ihn rodet, um dort kurzfristig Ölpflanzen oder anderes anzubauen. Bis heute gibt es bei vielen keinerlei Respekt vor der Schöpfung. Es zählt oft nur der kurzfristige Profit, die Gier siegt über die Verantwortung.

Gott hat uns die Erde zum Leben gegeben. Und er gab uns einen Verstand. Wir sind die Verwalter seiner Schöpfung. Wir sind aufgerufen, sie zu bewahren und beschützen. Gott möchte, dass auch weitere Generationen seine Schöpfung als Zuhause genießen können. Es gilt das alte Motto: „Viele kleine Menschen können mit vielen kleinen Schritten das Gesicht der Erde verändern.“

Guter Vater!

Hilf uns, die Erde als deine gute Schöpfung zu erhalten. Amen.

 

Palmöl vermeiden mit 8 Tipps

Wie kann ich Palmöl vermeiden?

 

Konventionell erzeugtes Palmöl zerstört Regenwälder, ihre Artenvielfalt, bereitet Probleme für die lokale Bevölkerung in den Anbauorten und treibt den Klimawandel voran. Um die Nachfrage zu reduzieren, können wir als Konsument*innen einen direkten Beitrag leisten und nicht nachhaltig produziertes Palmöl so gut es geht vermeiden. Acht konkrete Tipps für den Alltag.

 

1. Frisch kochen lohnt sich

Palmöl ist geschmacksneutral, hitzebeständig, vielseitig verwendbar und auch in Fertigprodukten sehr beliebt. Allerdings setzen Fertigprodukte in der Regel mehr Fette ein, als man sie bei einer frischen Zubereitung benötigen würde. Sie können also sehr effektiv Palmöl und Fette jeglicher Art sparen, indem Sie frisch kochen und backen. Nutzen Sie dafür idealerweise Produkte aus ökologischem Anbau und werfen Sie einen Blick auf den Saisonkalender. Saisonales Bio-Gemüse, am besten noch aus Ihrer Region, hat keine weiten Anfahrtswege und sorgt so zusätzlich für eine gute Klimabilanz.

 

Selber kochen zahlt sich dreifach aus: Es schützt nicht nur den Regenwald, sondern schmeckt auch besser und ist gesünder. Denn in Fertigprodukten ist in der Regel nicht nur Palmöl ein Problem. Die Produkte haben insgesamt zu viel Fett, einen hohen Salzgehalt oder andere kritische Inhaltsstoffe.

 

2. Wenn schon, dann mit Bio-Siegel

Palmöl grundsätzlich zu boykottieren, ist keine wirkliche Lösung. Denn Ölpalmen sind im Vergleich zu anderen Ölpflanzen extrem ertragreich. Der Anbau von Palmöl benötigt daher deutlich weniger Fläche als zum Beispiel der von Sonnenblumenöl oder Rapsöl. Palmöl einfach durch andere Öle auszutauschen, ist also nicht der zwangsläufig beste Weg.

 

Worauf Sie jedoch achten sollten, um den Schaden an tropischen Wäldern möglichst gering zu halten, ist die Einhaltung der Bio-Standards, die man am „EG-Bio-Siegel“ beziehungsweise am Zusatz „aus kontrolliert biologischem Anbau“ erkennt. Die Vorteile: Auf Bio-Plantagen werden keine synthetischen Dünger oder Pestizide verwendet, der Boden ist permanent bewachsen, wird vor Erosion geschützt und die Ölpalmen befinden sich in der Regel auf Flächen, die bereits vorher landwirtschaftlich genutzt wurden. Sowohl für die Artenvielfalt als auch für den Klimaschutz spielen diese Punkte eine wesentliche Rolle.

 

Übrigens: Auch beim Bio-Palmöl existieren unterschiedliche Standards, also schwächere und stärkere Siegel und Regeln. Wenn möglich, greifen Sie immer zu dem stärksten Siegel. Noch ist Bio-Anbau bei Palmöl generell selten. Doch gibt es zum Beispiel in Ecuador oder Ghana Palmöl aus ökologischem, kleinbäuerlichem Anbau, das zudem auch nach den Kriterien des Fairen Handels erzeugt wird. Die GEPA und Rapunzel Naturkost nutzen dieses Bio-Palmöl in Deutschland.

 

3. Weniger Tierprodukte auf dem Teller spart Palmöl

Fleisch, Milch und Eier, die aus konventioneller Tierhaltung stammen, enthalten indirekt Palmöl. Denn Palmöl ist ein beliebter Zusatz in Futtermitteln. Im Jahr 2019 landeten acht Prozent des nach Deutschland importierten Palmöls im Futtertrog. Das Tierfutter in Biobetrieben enthält hingegen, wenn überhaupt, nur einen kleinen Anteil Palmöl. Aber da auch dort die Entwaldung für Palmöl nicht ausgeschlossen werden kann, empfiehlt sich, insgesamt weniger tierische Produkte zu verzehren. Sie kennen einen vorbildlichen regionalen Betrieb von dem Sie Milch, Eier und Fleisch beziehen können? Das ist natürlich noch besser als sich allein auf das Biosiegel zu verlassen, denn dann wissen Sie direkt, woher Ihre Produkte kommen und unter welchen Bedingungen die Tiere dort leben.

 

4. Palmöl in Kosmetika, Pflegeprodukten und Waschmittel erkennen

Auch in vielen Wasch-, Pflege- und Reinigungsprodukten (WPR-Produkten) befindet sich Palmöl. Zum Beispiel in Lippenstiften, Haarkuren, Wimperntusche oder Duschgel. Allerdings versteckt es sich hier oft unter Begriffen, die für Verbraucher kaum zu erkennen sind. Einige Bezeichnungen sind Palm Kernel Oil, Palmate, Hydrated Palm Glycerides oder Palm Stearine. Achten Sie auch hier unbedingt auf Bio-Siegel.

 

Im Gegensatz zu Lebensmitteln besteht bei WPR-Produkten keine klare Kennzeichnungspflicht. Zur Erkennung von Palmölprodukten gibt es auch Apps, wie den Code-Check. Dafür müssen Sie den Barcode einfach mit dem Smartphone scannen und erhalten einen Überblick über die Inhaltsstoffe.

 

5. Weniger ist mehr – Palmölprodukte sparsam verwenden

Hinterfragen Sie Ihren Konsum. Vielleicht benötigen Sie manche Produkte, die Palmöl enthalten, gar nicht unbedingt. Andere Produkte können Sie eventuell sparsamer nutzen. Möglicherweise müssen es nicht täglich Schokocreme, Kekse oder Kosmetikprodukte mit Palmöl sein. Ein geringerer Verbrauch von Palmölprodukten senkt die Nachfrage und damit auch den Druck auf den Regenwald.

 

6. Teller statt Tonne

Nicht nur für Palmölprodukte gilt: Versuchen Sie keine Lebensmittel wegzuwerfen. Denn wenn Nahrungsmittel im Müll landen, werden auch die zur Herstellung genutzten Ressourcen verschwendet. Planen Sie Ihren Einkauf vorher und versuchen Sie nur so viel zu kaufen, wie Sie auch verbrauchen.

 

Und auch Lebensmittel, die ihre besten Tage hinter sich haben, können generell noch verwendet werden. Überreifes Obst lässt sich zum Beispiel noch in einem Kuchen verarbeiten und viele Produkte die das MHD um ein paar Tage überschritten haben, müssen nicht direkt in den Müll. Anschauen, riechen, probieren – bestehen Lebensmittel diesen Test, können Sie sie in der Regel bedenkenlos konsumieren.

 

7. Stellen Sie Fragen

Schreiben Sie die Unternehmen an, die nicht nachhaltiges Palmöl nutzen. Machen Sie deutlich, dass sie das nicht befürworten. Stellen Sie Politiker*innen zur Rede: Fragen Sie die Verantwortlichen in Ihrem Wahlkreis nach deren Haltung zum Thema Palmöl und Regenwaldschutz und machen Sie sie auf Themen, wie das Lieferkettengesetz aufmerksam.

 

8. Gemeinsam schaffen wir mehr

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, welche Auswirkungen ihr Palmölverbrauch auf den Regenwald und das Klima hat. Bringen Sie das Thema auf den Tisch und teilen Sie zum Beispiel diese Liste mit Freunden, Familie und Bekannten, damit Sie eine Orientierungshilfe haben. Gemeinsam können wir am meisten erreichen!

 

www.regenwald-schuetzen.org/handeln/nachhaltige-ernaehrung/palmoel/tipps-zum-palmoel-vermeiden

Info

Veröffentlicht am22. April 2026

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Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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