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Tageslosung 22.5.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Er ist dein Ruhm, und er ist dein Gott.
5. Mose 10,21

Das Volk Israel steht an einem entscheidenden Punkt seiner Geschichte. Die lange Wüstenwanderung liegt fast hinter ihnen, das verheißene Land vor ihnen. Mose blickt mit dem Volk zurück und erinnert sie daran, wer Gott ist und was er getan hat. Inmitten aller Herausforderungen spricht er diese starken Worte: „Er ist dein Ruhm und dein Gott.“

Wie schnell vergessen Menschen das Gute, das sie erlebt haben. Besonders in schweren Zeiten sehen wir oft zuerst das, was fehlt, was uns Angst macht oder was ungelöst bleibt. Genau deshalb erinnert Mose das Volk daran, bewusst zurückzuschauen. Nicht, um in der Vergangenheit zu leben, sondern um für die Zukunft Vertrauen zu gewinnen.

Israel hatte Gottes Handeln mit eigenen Augen gesehen. Gott hatte sie aus der Sklaverei geführt, sie in der Wüste versorgt und sie trotz ihres Versagens nicht verlassen. Sie mussten erkennen: Nicht ihre eigene Stärke hatte sie getragen, sondern Gottes Treue.

Auch wir kennen Zeiten, in denen wir uns schwach oder orientierungslos fühlen. Vielleicht stehen Entscheidungen an, vielleicht belasten Sorgen unser Herz oder wir fragen uns, wie es weitergehen soll. Dann richtet dieser Vers unseren Blick neu aus. Gott hat sich nicht verändert. Der Gott, der damals gehandelt hat, ist auch heute derselbe.

„Er ist dein Ruhm“ bedeutet: Unser Leben bekommt seinen Wert nicht zuerst durch Erfolg, Leistung oder Anerkennung von Menschen. Unser größter Reichtum ist, dass wir zu Gott gehören dürfen. Er ist nicht nur irgendeine Hilfe am Rand unseres Lebens – er selbst ist unsere Hoffnung, unsere Ehre und unser Halt.

 

Guter Vater!

Danke für alles Gute, das du in meinem Leben getan hast.  Amen.

 

Der letzte Applaus

In einer kleinen Stadt lebte ein junger Musiker namens Elias. Schon als Kind träumte er davon, berühmt zu werden. Er stellte sich vor, wie tausende Menschen seinen Namen rufen würden, wie Zeitungen über ihn schreiben und wie er auf großen Bühnen steht.

Jahrelang übte er Tag und Nacht. Während andere Freunde sich trafen, spielte er weiter Klavier. Während andere lachten, dachte er nur an seinen großen Auftritt. „Eines Tages“, sagte er sich, „werden alle meinen Namen kennen.“

Schließlich kam der Tag, an dem er in einer großen Halle auftreten durfte. Die Lichter waren hell, das Publikum gespannt. Als er die ersten Töne spielte, war der Raum still. Danach brach tosender Applaus aus. Es war genau so, wie er es sich immer erträumt hatte.

Doch als er später allein in seinem Hotelzimmer saß, war es still. Kein Applaus, keine Menge, kein Jubel. Nur er selbst.

Zum ersten Mal fragte er sich: Für wen habe ich eigentlich gespielt – für die Musik oder für den Ruhm?

Am nächsten Morgen ging er wieder in einen kleinen Musikraum seiner Heimatstadt. Dort spielte er für ein paar Kinder, die einfach nur lächelten und zuhörten. Kein Applaus, keine Kameras. Aber er merkte: Dieses Lächeln fühlte sich echter an als jeder Ruhm.

Und zum ersten Mal spielte er nicht, um berühmt zu sein – sondern um glücklich zu sein.

 

Info

Veröffentlicht am21. Mai 2026

In den Neuigkeiten vonTageslosung

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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