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Tageslosung 20.3.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Sieh doch mein Elend an und meine Not! Vergib mir meine ganze Schuld!
Psalm 25,18

Spannend finde ich die Kombination aus Elend und Not auf der einen Seite und Schuld auf der anderen Seite. Das steht ganz in dem Glauben der alttestamentlichen Zeit, wo man davon ausging, dass es einen Tun-Ergehen-Zusammenhang gibt. Wenn ich mich schlecht verhalte, wird es mir schlecht gehen. Das führte unter anderem dazu, dass man bei Kranken davon ausging, dass sie selbst schuld waren an ihrer Krankheit.

Wir dagegen wissen, dass Krankheiten nicht durch Schuld entstehen, sondern durch Viren, Bakterien, etc. Und ich kann mich an viele Beerdigungsgespräche erinnern, in denen es hieß: „Herr Pfarrer, das ist unfair. Mein Mann hat niemandem was zuleide getan und musste so früh sterben. Die Schmutzpuckel aber werden uralt.“ Stimmt, manchmal ist das Leben einfach sehr unfair.

Und doch bin ich persönlich sehr davon überzeugt, dass es einen Zusammenhang zwischen Schuld und Wohlergehen gibt. Ja, es scheint Menschen zu geben, denen ihre Schuld egal ist. Sie tragen sie anscheinend locker mit sich herum oder haben sie schlicht vergessen. Ich persönlich kann mir dies gar nicht vorstellen. Meine Erfahrung ist eher, dass Schuld kleben bleibt, wenn sie nicht bearbeitet wird. Schuld kann einem das Leben vermiesen, auch wenn das konkrete Geschehen der Schuld vielleicht weit zurück liegt.

Kann ich die Schuld wieder gut machen? Kann ich jemand anderen um Entschuldigung bitte? War es „objektiv“ gesehen überhaupt Schuld? Auf jeden Fall kann ich eines mit Sicherheit machen: Ich kann meine Schuld vor Gott bringen, mit allen Fragen und Unsicherheiten. Gott kann Schuld vergeben und Menschen frei machen.

Guter Vater!

In deine Hände lege ich meine Schuld. Amen.

 

Eine Weisheitsgeschichte zum Nachdenken

Der Meister in dieser Geschichte ging eine Straße entlang, als ein Mann eilig aus einem Hauseingang stürzte, so dass beide heftig zusammenprallten. Der Mann war wütend, schrie den Meister an und beschimpfte ihn. Dieser verbeugte sich lächelnd und sprach: „Ich weiß nicht, wer von uns an dem Zusammenstoß die Schuld trägt. Aber ich möchte meine Zeit auch nicht mit dieser Frage vergeuden. Deshalb: Wenn ich die Schuld trage, entschuldige ich mich hiermit und bitte um Verzeihung für meine Unachtsamkeit. Falls Sie der Schuldige waren, können wir die Sache einfachfach vergessen.“ Er verbeugte sich noch einmal und ging lächelnd seines Weges.

Info

Veröffentlicht am19. März 2026

In den Neuigkeiten vonTageslosung

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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