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Tageslosung 20.2.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Gott gebe euch viel Barmherzigkeit und Frieden und Liebe!
Judas 2

Dieses kleine Minibuch des Neuen Testaments hat nur ein einziges Kapitel. Und gleich am Anfang übermittelt der Schreiber des Briefes einen Segensspruch. Er wünscht viel Barmherzigkeit, Frieden und Liebe.

Mit dem Segen hat es in vielfacher Hinsicht eine ganz besondere Bedeutung. Wenn ich jemanden segne, dann bedeutet es automatisch, dass ich ihm oder ihr Gutes wünsche. Das Gegenteil vom Segen ist der Fluch. Und einen Menschen verfluche ich nur, wenn ich ihm oder ihr die Pest an den Hals wünsche. Deswegen ist der Segen immer aufbauend und stärkend gemeint.

Wenn ich einen Menschen segne, dann gebe ich nicht meine Kraft weiter. Ich gebe Gottes Kraft weiter. Denn Gott ist der Ursprung der Kraft. Ich kann den Segen nur weitergeben. Und das ist auch gut so, denn Gottes Kraft ist unbegrenzt – im Gegenteil zu meiner.

Wer darf und kann denn alles segnen? Diese Frage kam in der alten Gemeinde auf als ich stockheiser wurde, meine Frau nicht da war und drei Presbyter den Gottesdienst übernahmen. „Aber segnen tue ich nicht!“ sagte der, der den Schlussteil übernommen hatte. Kurze Zeit später war es Thema im Presbyterium. Wir beschlossen, das Landeskirchenamt zu fragen. Und von da kam eine sehr deutliche Antwort: „Jede und jeder, die an Gott und seinen Segen glauben, kann segnen. Der Segen ist nicht abhängig von Alter oder von einem Amt.“ Also könnte auch eine Enkelin ihre Großmutter segnen und anders herum. Übrigens segnen ist es wirklich Schönes. In den Gottesdiensten, in denen der Segen im Mittelpunkt stand und Menschen einzeln nach vorne gekommen sind, um sich segnen zu lassen – da sprühten fast Funken, so sehr hat Gottes Kraft und Liebe die Menschen bewegt.

Guter Vater!

Ich lebe von deinem Segen. Danke. Amen.

 

Im übrigen (Hanns Dieter Hüsch)

Im übrigen meine ich, daß Gott uns das Geleit geben möge immerdar auf unserem langen Weg zu unserer Menschwer­dung. Und er möge uns die vielen Streitigkeiten von morgens bis abends verzeihen. Das Hin- und Herlaufen zwischen den vielen Fronten, und all die Vorwürfe, die wir uns gegenseitig machen, möge er in herzhaftes Gelächter verwandeln und unsere Bosheiten in viele kleine Witze auflösen. Er möge in unsere Stuben kommen und unsere Habseligkei­ten segnen, unsere Tassen und Teller, die Kanne, die Zucker­dose und den Salzstreuer, die Essigflasche und den Brotkorb. Ja, er möge sich zu uns an den Tisch setzen und erkennen, wie sehr wir ihn alle brauchen, überall auf der ganzen Welt.

Info

Veröffentlicht am19. Februar 2026

In den Neuigkeiten vonTageslosung

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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