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Tageslosung 2.3.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Von allen Enden der Erde sollen sie zum HERRN umkehren und sich vor ihm niederwerfen.
Psalm 22,28

Welch eine Weitsicht. Denn eigentlich war die große Sicht auf die Welt damals den Menschen versperrt. Höchstens die, die mit den Schiffen fuhren, kamen einmal weiter weg. Das war damals die schnellste Art zu reisen. Ansonsten schaffte man zu Fuß höchstens 25 Kilometer am Tag. Man pilgerte zwar zum Tempel nach Jerusalem, aber sonst blieb man in seiner Region. Die Tiere und die Felder waren schließlich zu versorgen. Und doch entwirft der Psalmbeter eine ganz andere Vision. Von überall her, von den Enden der Erde sollen die Menschen kommen und Gott anbeten.

Da weitet sich der Horizont gewaltig. Und zwar gleich in zweifacher Hinsicht. Zum einen kommen die fernen Regionen der Welt in den Blick. Viel kannte man damals noch nicht. Natürlich war das Mittelmeer bekannt und Nordafrika. Aber darüber hinaus?

Und zum anderen vollzieht sich ein Wandel des Gottesbildes. Aus dem Gott Jakobs und Isaaks, aus dem Gott Israels wird der Gott der Völker, ja aller Völker und Menschen auf der Welt. Was für uns heute eine völlig normale Vorstellung ist, das ist für die damalige Zeit eine Zeitenwende.

Aber auch wir haben heute noch gewaltig zu lernen. Wenn unser Gott auch der Gott aller anderen Menschen ist, dann verbietet es sich, auf andere auch nur herabzublicken oder ihren Wert zu schmälern. Dann bedeutet es nämlich automatisch, dass allen in gleicher Form die Liebe Gottes gilt. Und auch wenn mir das nicht gefällt: Der ätzende Nachbar, der seinen Hund immer auf meine Wiese machen lässt, ist genauso geliebt. Manchmal übersteigt das meine Toleranzfähigkeit. Aber ich kann ja lernen.

Guter Vater!

Du liebst alle Menschen. Amen.

 

Gottes Liebesgeschichte (Heddo Knieper)

Gott vergleicht sich mit einem Mann. Ein Mann, der eine Frau liebt und sie heiratet. Also eine richtige Liebesheirat. Und der Mann verspricht der Frau Treue. Das ist ihm wichtig. Keine andere Frau wird er berühren oder auch nur ansehen. Keine andere Frau wird sich zwischen die beiden drängen können. Und natürlich erwartet er umgekehrt auch Treue von seiner Frau.  

Doch die, die hält sich nicht daran. Sie geht fremd. Mehr noch, sie prostituiert sich. Nicht nur einen Mann, sondern viele andere Männer hat sie. Und sie läuft ihren Liebhabern auch nach, bettelt um Zuwendung.

Was macht nun ihr Mann? Er ist traurig, enttäuscht, ja zutiefst verletzt. Und wütend. Er hat ja nichts falsch gemacht. Er war seiner Frau treu. Er war gut zu ihr, er hat sie mit allem versorgt, was sie brauchte. Und trotzdem macht dann seine Frau solche Sachen. Ich kann das schon verstehen, die Enttäuschung, die Trauer, die Wut.  

Nun könnte diese Geschichte ja zu Ende sein. Der Mann trennt sich. Enttäuscht zieht er sich zurück. Die Zeit wird schon die Wunden heilen. Kopf hoch, das Leben geht weiter. Und so scheint es auch zu sein, auch in dieser Geschichte. Der Mann zieht sich zurück, eine Weile. Doch dann, eine Wendung. Der Mann dreht um. Er fängt wieder an, um seine Frau zu werben. Er möchte zu ihrem Herzen reden. Und der Mann hofft, dass seine neue Liebe erwidert wird. Dass es wieder so wird wie am Anfang. Die Enttäuschung und Wut sind vorbei. Der Mann will seiner Frau vergeben! Und alle Folgen der Trennung sollen aufgehoben werden. Dem Paar soll es wieder richtig gut gehen. Frieden und Sicherheit wird

es wieder geben. Und mit diesen Worten wirbt der Mann um seine noch untreue Frau: "Ich schließe die Ehe mit dir für alle Zeiten; mein Brautgeschenk für dich sind meine Hilfe und mein Schutz, meine Liebe, mein Erbarmen und meine unwandelbare Treue. Du wirst erkennen, wer ich bin…“ Wird die Frau zurückkehren? Das wird in dieser Geschichte zumindest angedeutet. Es heißt dort: "So sage ich jetzt zu dir: ›Du bist mein Volk‹, und du antwortest: ›Du bist mein Gott!‹"

www.kirche-im-wdr.de/podcast?tx_krrprogram_pi1%5Baction%5D=makepdf&tx_krrprogram_pi1%5Bprogramuid%5D=89844&cHash=570fd2413da68bf733a221b7cb70f1bd

Info

Veröffentlicht am1. März 2026

In den Neuigkeiten vonTageslosung

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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