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Tageslosung 18.11.2025

© Jens Bielinski-Gärtner
Er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen.
Psalm 18,31

Im Urlaub waren wir im Hohenzollernschloss in Sigmaringen. Es verfügt über eine gewaltige Sammlung von Waffen aus vielen Jahrhunderten. Immer schon waren Menschen sehr erfinderisch darin, den anderen zu verletzen oder zu töten. Unter anderem waren dort auch gewaltige Schilde zu sehen, die gegen Schwerter, Äxte und Morgensterne helfen sollten. Bei manchen Verbeulungen konnte man die Gewalt der Schläge noch gut erkennen. Im Psalm wird nun Gott mit einem solche massiven Schild verglichen. Gott bietet Schutz so wie ein Schild Schutz bietet.

Spannend finde ich daran, dass solch ein Schild eine reine Verteidigungswaffe war. Man war dahinter geschützt, aber man konnte nicht selber mit dem Schild angreifen. Für eine eigene Attacke war das Schild absolut unnütz. Und so ist es mit Gott wohl auch. Gott bietet Schutz, aber ich kann mit ihm niemanden angreifen. Merkwürdig, dass das die deutsche Armee nicht begriffen hatte als sie im September 1939 Polen angriff und damit den zweiten Weltkrieg auslöste. Auf ihren Koppeln (Gürtelschnallen) stand „Gott mit uns“. Welch ein großer Denkfehler. Gott ist schlicht ein Gott des Friedens und nicht des Krieges. Als wäre der Gegner – egal ob Russe, Chinese, Amerikaner oder wer auch immer ein weniger geliebtes Kind Gottes.

Durch die gesamte Bibel zieht sich ein weiterer Schutz wie ein roter Faden. Es ist der Schutz für die Schwachen, Kranken, Kinder, Alten, die sich nicht wehren können. Sie sind besonders unter der Beobachtung Gottes. Viele Regeln, Gesetze und Gebote zielen auf ihren Schutz. In dem Fall kommt zu Gottes Schutz der Schutz durch die Menschen hinzu, denn wir sind aufgefordert, in Gottes Sinne zu handeln und Schutz zu bieten.

Guter Vater!

Danke, dass du mein Schild bist. Amen.

 

Glück gehabt?

„Wir haben Glück", sagt Kai und schaut hinauf zu dem wolken­losen Sommerhimmel. „Mit dem Wetter schon", japst Andreas, der seinem Freund folgt. Die beiden gehen langsam, denn der Weg führt steil berg­an.

„Wenn wir oben sind, machen wir Picknick", bestimmt Kai und Andreas steckt die Daumen hinter die Riemen seines Rucksa­ckes und stapft voran. Der Schweiß läuft beiden über die Stirn, als sie endlich die Rucksäcke ablegen. Andreas packt die Decke aus. Kai legt But­terbrote und Getränke darauf. Die Jungen setzen sich und essen. Wenn sie ins Tal schauen, sind sie stolz, den Anstieg geschafft zu haben.

Nach dem Essen verstauen sie die Abfälle in einem Beutel, so haben sie es gelernt. Kai will seinen Rucksack wieder aufset­zen, da greift Andreas nach einem dicken Stein. „Ob der Brocken den Berg hinunterrollt?", fragt er neugierig. „Versuche es!" Andreas wirft den Stein, doch der bleibt schon nach wenigen Metern in einer Mulde liegen. „Du musst ihm mehr Anschwung geben", sagt Kai und nimmt selbst einen. Er stößt ihn fort. Doch viel weiter als der erste kul­lert er auch nicht.

„Ich habe eine Idee", ruft Kai und sucht einen dicken, fast ku­gelrunden Brocken. Er nimmt ihn in beide Hände und wirft ihn über den Kopf den Hang hinunter. „Er rollt", schreit er und klatscht vor Begeisterung in die Hän­de.

„Da!", brüllt Andreas und zeigt auf das Auto, das auf der Tal­straße um die Ecke biegt. Ein Cabriolet, dessen Verdeck offen ist, braust heran. In ihm sitzt ein junges Paar. Der Stein wird schneller, der Wagen kommt näher. Totenstille herrscht. Die beiden sehen es kommen! Stein und Auto werden gleichzeitig eine Stelle der Straße passieren. „Mein Gott", wimmert Kai, „das habe ich nicht gewollt." Da geschieht es! Stein und Auto sind fast gleichauf. Unfassbares nimmt seinen Lauf! Der Stein springt im hohen Bogen über die kleine Straße, über den offenen Wagen, über das junge Paar.

Kai setzt sich, seine Knie zittern, mit keuchender Stimme mur­melt er: „Wir haben Glück gehabt, unglaubliches Glück." Andreas greift nach seinem Rucksack. Er schnürt ihn fest zu. Nachdenklich sagt er: „Vielleicht hat uns auch jemand gehol­fen."

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Veröffentlicht am17. November 2025

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Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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