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Tageslosung 17.2.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Seinen verborgenen Plan kennt der HERR, unser Gott, allein; aber seinen Willen hat er uns und unseren Nachkommen für alle Zeiten klar und deutlich verkündet.
5. Mose 29,28

Nun hat Mose sein Volk lange Jahre durch die Wüste geführt. Sie stehen kurz vor dem Erreichen des versprochenen gelobten Landes. Mose hält eine Rede und weiß, dass es eine seiner letzten sein wird. Er weist sein Volk darauf hin, dass Gott immer größer sein wird als alle menschliche Vernunft und Unvernunft. Daher gibt es vieles, was uns an Gottes Plan verborgen bleibt. Aber was Gott will, das hat er deutlich geäußert. Auch Martin Luther sprach von dem verborgenen Gott (deus absconditus) und dem offenbarten Gott (deus revelatus).

Offenbar und verkündigt ist das, was durch Mose, die Propheten und Jesus verkündigt wurde. Gott verspricht seinem Volk Israel die Treue und hat es bis heute nicht zurückgezogen. Er hat verkündet, wie er möchte, dass Menschen miteinander umgehen. Mose gab er die 10 Gebote und viele andere Gesetze und Regeln. Auch die Propheten weisen oft auf das gewünschte Miteinander hin und prangern Missstände an. Jesus dann verkündet, dass in dem Gebot „Du sollst Gott lieben, deinen Nächsten und dich selbst“ alles enthalten sei.

Und doch können wir Menschen wohl nur einen Bruchteil Gottes erfassen. Und zu dem verborgenen Gott gehört es auch, dass unsere Bitten manchmal erhört werden und manchmal nicht. Das ist in Gottes Ratschluss verborgen. Ich hoffe darauf, dass wir mehr verstehen können, wenn wir ihm einmal selbst gegenüber stehen. Bis dahin bleibt uns nicht anderes übrig als dankbar das anzunehmen, was uns verkündet wird und der verborgenen Seite Gottes mit Vertrauen zu begegnen. Vertrauen darauf, dass er es immer gut mit uns meint und an unserer Seite ist.

Guter Vater!

Danke für alles das, was du mir von dir zeigst. Amen.

 

Hoch hinaus

Ein Schüler kommt zu seinem Rabbi, einem jüdischen Weisheitslehrer, und fragt ihn: „Rabbi, in unseren alten Schriften lesen wir, dass Gott den Menschen begegnet ist und die Menschen mit Gott gesprochen haben, sie haben Gott gehört und verstanden. Warum begegnen wir Gott heute nicht mehr?" Der Rabbi denkt einen Moment nach und antwortet dann: „Weil sich niemand mehr so tief bücken will!" An die Größe und Majestät Gottes, an seine Höhe und Macht reichen wir nicht heran. Wer ihn erkennen will, muss ihn da suchen, wo er sich erniedrigt und gebeugt hat, Mensch geworden ist, am Kreuz gelitten hat und in die Tiefe hinabgestiegen ist.

Gott hat seine Herrlichkeit gezeigt, sie aber unter der Niedrigkeit Jesu verborgen. Viele Menschen erkennen Gott nicht, weil sie sich nicht so tief bücken wollen, wie Gott sich erniedrigt hat. Er hat sich erniedrigt in die Geschichte seines Volkes. Er hat sich erniedrigt in das Leben Jesu. Er hat sich erniedrigt in das Wort der Bibel. Er hat sich erniedrigt in seine Gemeinde auf Erden. Gott tut sich kund. Es ist alles offen - und doch geheimnisvoll verborgen.

Wir Menschen wollen alle hoch hinaus. Aber um zum Höchsten zu gelangen, muss man sich tief beugen!

Info

Veröffentlicht am16. Februar 2026

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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