Navigation überspringen
Startseite
  • Seelsorge & Beratung
    • Telefonseelsorge
    • Notfallseelsorge
    • Krankenhausseelsorge
    • Schutzkonzept gegen Sexualisierte Gewalt
    • Diakonie
  • Lebensschritte
    • Kircheneintritt
    • Taufe
    • Konfirmation
    • Trauung
    • Bestattung
  • Gottesdienste
    • Kalender
  • Gemeindeleben
    • Kalender
    • Kinder & Familien
    • Jugendliche
    • Erwachsene
    • Kirchenmusik
    • Kirchenmusikflyer
  • Evangelisch in Neuss
    • Ev. Kindergärten
    • Ev. Schulen
    • Ev. Religionsunterricht
    • Familienbildungsstätte
    • Erwachsenenbildung
    • Geschichte
    • Neuigkeiten-Archiv
  • Kontakt
    • Ansprechpersonen
  • Gemeinden
    • Evangelisch in Neuss
    • Stadtgemeinde Neuss
    • Kirchengemeinde Neuss-Süd
    • Kirchengemeinde am Norfbach

Tageslosung 16.2.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Gebt acht! Ich sende meinen Engel, der mir den Weg bahnen soll.
Maleachi 3,1

Gott verspricht den Menschen in Israel und in Jerusalem: „Ich komme zurück.“ „Ihr werdet bald schon meinen Boten / Engel sehen, der den Weg für mich vorbereitet.“ So bereitet Gott sein Volk darauf vor, dass er wiederkommt.

Das Motiv des Boten, des Vorbereiters ist in der Bibel sehr verbreitet. Das bekannteste Beispiel ist wohl Johannes der Täufer, der in seiner Botschaft immer wieder betont, es komme ein viel Wichtigerer nach ihm. Als er dann Jesus begegnet, kann er es kaum glauben, dass er es sein soll, der Jesus tauft.

Aber ein Stück weit, können wir alle zu einem Boten, einer Botin, zu einem Engel werden. Manchmal braucht Gott Menschen, die seine Botschaften überbringen, Menschen, die in seinem Auftrag handeln. Dabei kommt es oft vor, dass der- oder diejenige das gar nicht mitkriegen. Aber ich habe schon so viel merkwürdige Dinge zwischen Himmel und Erde erlebt, dass mich ehrlich gesagt nichts mehr wundert.

Und wir können zu einem Engel für andere werden. Der Nachbar, der einfach den Rasen der beiden alten Leute, mit mäht, weil die es nicht mehr schaffen. Die Freundin, die einer Familie einen großen Topf Hühnersuppe bringt, weil sie gerade in Trauer sind und an ganz andere Dinge denken. Die Bekannte, die einfach wie Dosen Hundefutter vor die Tür stellt, weil sie weiß, dass die Hundebesitzerin gerade wenig Geld hat. Der Patient, der sich mit einem Blumenstrauß auf dem Schwesterzimmer bedankt. Der Junge, der im Bus aufsteht, damit eine alte Frau sich setzen kann.

Und wann warst du das letzte Mal ein Engel für jemand anderen?

Guter Vater!

Lass mich erkennen, wo ich gebraucht werde. Amen.

 

Zusammenhalt

Hastig greift Gerlinde nach dem Sandsack, den man ihr reicht und gibt ihn an ihre Freundin weiter. Ein Soldat hält ihr schon den nächsten hin. Die jungen Rekruten haben den Kampf gegen das Wasser aufgenommen, gegen die Fluten der Oder. Mit Sandsäcken dichten sie den Damm ab, der an vielen Stellen brüchig ist. Sie hoffen, dass sie gewinnen und der Deich hält. Sie haben fast die ganze Nacht durchgearbeitet, sind müde und ausgelaugt. Doch als Gerlinde und ihre Freundin sich in ihre Schlange einreihten, lächelten sie selig. Gerlinde schaut auf den Mann, der etwas unterhalb von ihr schuftet. Ihn kennzeichnen Sorge und Angst. Bricht der Damm, dann wird das Wasser Felder und Häuser überfluten. Alles wird versinken und die Arbeit eines Lebens ist vernichtet. So ist es schon geschehen in Polen und Tschechien. Die Medien berichten täglich darüber und sprechen von der Jahrhundertflut. Sie zeigen Tränen, Trauer, Trostlosigkeit - vernichtete Existenzen.

Darum gönnen sich Gerlinde und ihre Freundin auch erst gegen Mittag eine Pause. Zu ihr setzt sich der junge Soldat, der neben ihr stand. Sie essen Gulaschsuppe. Ohne aufzublicken sagt er: „Ist euer Haus auch bedroht?" „Nein!" „Nein? Euer Haus liegt nicht im Oderbruch?" Gerlinde lächelt. „Wir kommen aus Bottrop." Der Soldat schaut sie verwundert an: „Warum arbeitet ihr hier?" „Man muss doch helfen, wenn die Not so groß ist."

Nach einer Pause meint der Soldat: „Schön ist es, dass Chefs Verständnis zeigen und freigeben in einer solchen Situation." „Oh, nein", sagt Gerlinde, „wir haben Urlaub genommen."

Info

Veröffentlicht am15. Februar 2026

In den Neuigkeiten vonTageslosung

Alle Neuigkeiten

Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

Kommen Sie in Kontakt

Pfarrpersonen,
Beratung, Ämter …

Begleitung in allen Lebensphasen

Taufe, Hochzeit,
Bestattung …

Impressum Datenschutzerklärung © 2026 Evangelischer Gemeindeverband Neuss