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Tageslosung 14.7.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Der HERR, der mächtige Gott, kommt als Sieger und herrscht mit starker Hand.
Jesaja 40,10

Jesaja beschreibt eine Vision von der Zukunft Israels. Gott wird herrschen und Israel wird in Frieden wohnen können in dem Land, das Gott ihnen versprochen hat. Gott herrscht mit starker Hand. Nichts kann Israel mehr gefährden. Es ist eine Vision, die die der Offenbarung ähnelt. Am Ende eines Kampfes steht Gott als Sieger da. Er herrscht alleine über die Erde und deswegen gibt es Frieden.

Nun, die Realität sieht deutlich anders aus. In Israel herrscht alles andere als Frieden. Und auch auf der ganzen Welt toben Kriege. Streit und Unfrieden sind eher die Regel als die Ausnahme. Ist Gott gescheitert? Hat die Bibel einfach Unrecht?

Ich hoffe auch auf ein Friedensreich Gottes am Ende der Zeiten. Aber wann dieses Reich Gottes anbrechen wird, das steht alleine im Ratschluss Gottes. Und bis dahin sind wir gefordert. Durch Jesus Christus wissen wir, was Gott für diese Erde will. Bis er es selbst endgültig durchsetzt, bleibt es unsere Aufgabe, in seinem Sinne zu handeln.

Und dabei fängt es schon im Kleinsten an - wie wir miteinander umgehen. Eine Vision des friedlichen Miteinanders fängt immer in der nächsten Beziehung an. Dann braucht es Frieden mit dem Nachbarn, Frieden mit der Arbeitskollegin, Frieden mit dem Mitbewohner, Frieden mit dem Autofahrer neben mir im Stau, Frieden mit der Mitschülerin, dem Mitschüler.

Dort genau beginnt die Vision, Wirklichkeit zu werden. Kennt ihr noch den „alten“ Spruch: „Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ In ihm steckt eine Menge an Wahrheit.

Guter Vater!

Gib mir Kraft für den kleinen Frieden. Amen.

 

Der Junge und die Seesterne (William Ashburn)

Es war einmal ein alter Mann, der immer an den Strand ging um zu schreiben. Eine seiner Angewohnheiten war es, den Strand entlang zu spazieren, bevor er mit seiner Arbeit begann.

Eines Tages, als er den Strand entlang spazierte, sah er eine Person. Und es sah aus, als würde diese Person tanzen. Der Mann begann zu lächeln, als er sich vorstellte, dass jemand am Strand tanzt. Deshalb begann er schneller zu laufen, um zu dieser Person aufzuschließen.

Als er näherkam, stellt er fest, dass es sich bei der Person um einen Jungen handelte. Und was dieser tat war kein Tanzen. Der Junge bückte sich, hob kleine Objekte auf und warf sie in den Ozean. Der Mann ging näher heran und sagte: "Guten Morgen! Darf ich dich fragen, was du da tust?"

Der Junge machte eine kurze Pause, schaute den Mann an und antwortete: "Ich werfe Seesterne in den Ozean." "Warum wirfst du Seesterne in den Ozean?", frage der Mann ein wenig erstaunt.

Daraufhin antwortet der Junge: "Die Sonne scheint und die Ebbe setzt ein. Wenn ich sie nicht wieder ins Meer werfe, werden sie sterben." Nachdem er der alte Mann diese Aussage gehört hatte, meine er: "Aber, mein Junge, hast du nicht bemerkt, dass es so viele Meilen Strand gibt und die Seesterne sind überall an den Stränden? Was macht es für einen Unterschied, ob es ein paar mehr sind oder nicht?"

Daraufhin bückte sich der Junge, hob wieder einen Seestern auf und warf diesen in den Ozean. In dem Moment, in dem Seestern ins Wasser fiel, sagte der Junge: "Für diesen hier, macht es einen Unterschied."

www.neue-wege-4you.de/geschichten/22-der-junge-und-die-seesterne

 

Info

Veröffentlicht am13. Juli 2026

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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