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Tageslosung 14.2.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Die Gemeinde in ganz Judäa, Galiläa und Samarien erlebte nun eine friedliche Zeit. Sie festigte sich und machte Fortschritte in einem gottgefälligen Leben. Der Heilige Geist stand ihr bei und ließ die Zahl der Glaubenden ständig zunehmen.
Apostelgeschichte 9,31

Die Zahl der Christinnen und Christen wächst – auch in Israel. Aber nicht nur dort, sondern bald auch durch Paulus im gesamten Mittelmeerraum, dem heutigen Libanon, Türkei, Griechenland und Italien.

Das lag unter anderem daran, dass das Christentum eine völlig andere Religion war als die bisher bekannten. In das Judentum wurde man hineingeboren. Bis heute ist die Zahl der Juden weltweit bei nur ca. 15,8 Millionen, die kleinste der Weltreligionen. Die anderen Götter ließen sich opfern und sie waren immer nur für bestimmte Zwecke zuständig: Eine gute Seefahrt, die Jagd, die Liebe … Der christliche Gott ließ sich von allen verehren und er war auch für alles zuständig.

Das Christentum brachte noch etwas Neues mit: Das Miteinander von Herren und Sklaven. Das war in der damaligen Zeit völlig undenkbar. In den christlichen Gemeinden aber trafen sich die unterschiedlichen Schichten auf Augenhöhe. So thematisiert z.B. ein Brief, dass die Sklaven nichts mehr zu essen bekommen, weil sie später kommen als die Herren und diese schon alles aufgegessen haben.

Wer die Evangelien genau untersucht wird feststellen, dass die Autoren Markus, Matthäus Lukas und Johannes zu unterschiedlichen Adressaten schreiben: Judenchristen, griechisch geprägte Menschen, Heidenchristen. Alle werden sie angesprochen. Und genau das ist bis heute geblieben: Alle werden angesprochen. In allen Ländern der Erde leben Christinnen und Christen, ist das nicht wirklich großartig!

Guter Vater!

Wie gut, dass du die Menschen rufst. Amen.

 

Erzählung Gemeindevorsteher

Die beiden Reporter Nathanael und Josha interviewen den Gemeindevorsteher Jerusalems in dessen Haus.

Gemeindevorsteher: Es ist einfach genial, wie sich hier alles entwickelt, gerne will ich euch davon erzählen. Aber setzt euch doch erst einmal – hier habe ich euch etwas zu trinken – es ist ja wieder echt warm heute.

(Der Gemeindevorsteher setzt sich zu seinen Gästen, denkt kurz nach und murmelt dann zunächst mehr zu sich selbst: ‚Wo fange ich an?’.)

Gut, die Gemeinschaft in unserer Gemeinde ist einfach etwas ganz Tolles! Wir stehen füreinander ein, sehen uns täglich und sind immer ganz gespannt darauf, was die Apostel uns an Geschichten und Berichten von Jesus erzählen.

Anschließend diskutieren wir beim Essen über das Gehörte, überlegen, was das für jeden einzelnen bedeutet und erzählen uns, was wir mit Gott im Alltag alles erleben.

(Nathanael rutscht unruhig auf seinem Stuhl hin und her, dann fällt er dem Gemeindevorsteher ins Wort.)

Nathanael: Entschuldige, wenn ich unterbreche, aber es ist doch völlig unmöglich, dass sich alle ständig liebend in den Armen liegen, und immer einer Meinung sind. Gibt es denn nicht auch ein paar handfeste Streitereien?

Gemeindevorsteher: Natürlich sind wir nicht immer alle einer Meinung, und ja, es gab sogar schon richtigen Ärger.

Inzwischen haben wir eine große Zahl an Menschen, die zu unserer Gemeinde gehören. Da ist es leider vorgekommen, dass wir einige zugezogene Witwen nicht täglich mit dem versorgten, was sie als Einheimische bekommen hätten. Das gab richtig „dicke Luft” – berechtigterweise.

(Nathanael fällt ihm ins Wort – einen richtigen Streit und endlich eine reißende Story im Kopf.)

Nathanael: Und dann haben die Zugezogenen dir mal so richtig die Meinung gesagt?

Gemeindevorsteher: Nein, da muss ich dich enttäuschen. Die Apostel hatten eine tolle Idee: Wir haben jetzt sieben Männer gewählt, die künftig dafür zuständig sind, dass so ein Fehler nicht mehr passiert. Die Witwen wurden vergessen, weil die Gemeinde auf über 3.000 Menschen angewachsen ist. Zwölf Apostel allein konnten da schon den Überblick verlieren. Die sieben eingesetzten Männer kümmern sich nun um eine gerechte Versorgung derer, die arm sind. Wisst ihr, wir sind alle nicht perfekt, aber das weiß Gott auch. Wir reden viel mit Gott und bringen ihm unsere Fehler. Und danach starten wir wieder neu durch.

(Nathanael starrt schon eine Weile vor sich hin, und Josha hat den ganz starken Verdacht, dass er gerne gehen würde. Als der Gemeindevorsteher Luft holt und kurz nachdenkt, unterbricht ihn Josha.)

Josha: Das hört sich für einen Außenstehenden teilweise echt unglaublich an. Leider ruft jetzt aber die Redaktion, wir müssen schnell zurück, sonst können wir den Abgabetermin für unseren Artikel nicht einhalten, und das gibt dann richtig Ärger. Vielen Dank für deine Zeit und bis bald!

(Josha und Nathanael verlassen das Haus.)

www.jugendarbeit.online/wp-content/uploads/2021/01/jsl_2014.1_hin_und_weg.pdf

 

Info

Veröffentlicht am13. Februar 2026

In den Neuigkeiten vonTageslosung

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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