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Tageslosung 13.10.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Darum wollen wir dem HERRN dienen; er allein ist unser Gott!
Josua 24,18

Josua, der Nachfolger des Mose, redet dem Volk ins Gewissen. Er stellt sie vor eine Entscheidung. Sie sollen entweder dem Gott Israels dienen und den anderen Göttern entsagen oder sie bleiben bei ihrem Götzenkult und verlieren den Gott Israels. Die Menschen entscheiden sich gegen die anderen Götter. Aber Josua redet weiter und sagt: „Stellt euch den Dienst Gottes als nicht so einfach vor, denn Gott nimmt es genau.“

Nun, konkurrierende Götter sind heute eher kein Thema mehr bei uns. Aber was für einen Dienst möchte Gott denn heute von uns haben?

Zuallererst denke ich, dass Gott es möchte, dass wir unseren Glauben ernst nehmen. Das bedeutet für mich: Es gibt keinen Bereich des Lebens, in dem unser Glauben keine Rolle spielt. Das heißt nun nicht, dass wir alle in einen Orden eintreten und damit unseren Glauben konsequent leben. Aber für mich bedeutet es, dass zum Beispiel die 10 Gebote in unserem ganzen Leben eine Gültigkeit besitzen, auch bei der Steuererklärung.

Und vor allem bedeutet es für mich einen bewussten Umgang mit den Mitmenschen. Es gibt keinen Menschen auf dieser Welt, der nicht genauso von Gott geliebt wird wie ich selbst. Jede und jeder hat meine Achtung und meinen Respekt verdient. Das heißt nicht, dass ich mir alles gefallen lasse. Aber wenn mir ein Mensch in Not begegnet, dann kann es mich nicht unberührt lassen. Ob es ein Mobbingopfer in der Schule ist, eine Kollegin über die alle lästern, ein alter Mensch mit Demenz – sie alle verdienen es, respektvoll und mit Achtung behandelt zu werden. Manche Menschen stellen ihr Leben noch weit mehr in den Dienst Gottes. Das aber ist die Entscheidung jeder und jedes Einzelnen und kann auch nur von ihnen getroffen werden.

Guter Vater!

Lass mich sehen, wo du meine Hilfe brauchst. Amen.

 

Don Bosco - Eine Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche

Don Bosco ist für uns mehr als ein Name. Er steht für eine Berufung, die im Leben des Priesters, Erziehers und Ordensgründers Johannes Bosco (1815 – 1888) ihren Ursprung hat – und bis heute weiterlebt.

Wir Salesianer Don Boscos verstehen uns als Teil dieser Sendung. Als weltweit tätige Ordensgemeinschaft tragen wir das weiter, was viele mit „Don Bosco“ verbinden: Orte für junge Menschen, Räume zum Wachsen und Begleitung auf dem Weg ins Leben. Was uns dabei prägt, ist eine klare Überzeugung: Gott selbst ist im Leben junger Menschen am Werk. Er ist der Erste, der handelt. Der Erste, der liebt. Der Erste, der Vertrauen schenkt.

Deshalb schauen wir anders hin. Wir sehen nicht zuerst, was fehlt, sondern die Würde jedes jungen Menschen und das, was in ihm angelegt ist. Wir glauben an das Gute im Menschen. Wir trauen jungen Menschen etwas zu. Und wir geben sie nicht auf. Das ist die Grundlage unseres Lebens.

Unsere Berufung ist eine Antwort – und eine Entscheidung, unser Leben in den Dienst junger Menschen zu stellen. Wir verstehen uns als „Zeichen und Botschafter der Liebe Gottes" – besonders für jene, die wenig Chancen haben. Wir gehen dorthin, wo junge Menschen uns brauchen. Wir begegnen ihnen auf Augenhöhe, hören zu und bleiben – auch dann, wenn es schwierig wird. Manchmal sind wir Begleiter, manchmal Zuhörer, manchmal einfach da. Und oft ist genau das entscheidend.

Unsere Berufung gründet im Glauben an Jesus Christus und im Vertrauen, dass Gott selbst im Leben junger Menschen wirkt. Jesus Christus, der die Kinder segnete und in die Mitte stellte, er, der sich besonderes der Schwachen und Bedürftigen annahm, ist unsere Inspirationsquelle. Getragen von Glaube, Gemeinschaft und Sendung wird so unsere Berufung konkret: mit jungen Menschen zu leben, für sie da zu sein – und mit ihnen Zukunft zu gestalten.

www.donbosco.de/ueber-uns/don-bosco/salesianer-don-boscos/

Info

Veröffentlicht am12. Oktober 2026

In den Neuigkeiten vonTageslosung

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Autor:in

Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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