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Tageslosung 1.4.2026

© Jens Bielinski-Gärtner
Dann danke ich dir vor der ganzen Gemeinde, vor versammeltem Volk will ich dich preisen.
Psalm 35,18

David braucht mal wieder Gottes Hilfe. Er bittet Gott um Rettung und verspricht dann anschließend, dass er nach der Hilfe auch allen erzählen würde, dass Gott ihm geholfen habe. Klingt ein bisschen nach einem Schlitzohr.

Das öffentliche Bekennen ist heute sehr wenig geworden. Die Religion ist eher Privatsache. Wenn man nicht gerade Pfarrer oder Pfarrerin ist, dann erzählen Menschen weniger von Gott.

Dabei habe ich in der Partnergemeinde in Windhoek in Namibia etwas sehr Schönes kennengelernt. Mitten im Gottesdienst stand eine Familie auf. Vater, Mutter und Kinder erzählten von einem Unfall mit dem Motorrad. Alle hätte sie gemeinsam auf dem Motorrad gesessen und dann seien sie von einem Auto angefahren worden. Alle hätten ins Krankenhaus gemusst. Dort wurden die Verletzungen behandelt. Nun, vier Wochen nach dem Unfall ginge es ihnen allen wieder gut. Während sie dies erzählten, freuten sich die anderen Gemeindeglieder mit ihnen. Es wurden gesungen, getanzt, gebetet und lauthals Gott gelobt. Durch das Bekennen der Familie wurde die ganze Gemeinde fröhlich. Mich hat dieses Bekennen sehr beeindruckt.

Wenn du oder Sie etwas Gutes durch Gott erfahren haben, dann reden Sie oder du ruhig darüber. Denn so kann man nicht nur den Dank, sondern auch die Freude miteinander teilen. So werden die Freude und der Dank vergrößert. Und man selbst kommt durch das Erzählen der anderen auch noch mal ins Nachdenken, wofür man selbst Gott loben könnte und wofür man ihm danken könnte. Ich bin ganz sicher, dass uns dann viele Situationen einfallen, wo uns Gott unterstützt oder geholfen hat.

Guter Vater!

Ich danke dir für so vieles. Amen.

 

Mutterliebe (H. Schilling)

Als ich damals in Joroco war - so erzählte Großmutter - lebte dort eine Frau ganz allein. Ihr Mann war gestorben und ihre beiden Jungen hatte dessen Bruder weggeholt.

Das hatte ihr fast das Herz zerrissen, doch sie konnte nichts dagegen tun. Das ist an vielen Orten so in Afrika. Die Kinder gehören dem Vater, und wenn dieser stirbt, hat sein Bruder das Recht, zu bestimmen, was mit ihnen geschehen soll. Sie gehören dann einfach ihm. Dieser Onkel nun fand, dass er zwei Jungen gut zum Arbeiten brauchen könnte, und so nahm er sie mit. Die Mutter war sehr traurig. Nun hielt sie immer Ausschau nach Leuten, die aus jener Gegend kamen, wo der Onkel wohnte. Das war sehr weit weg, und doch bekam sie auf diese Weise ab und zu Kunde von ihren Jungen. Was sie hörte, machte ihr das Herz schwer. Ihre Kinder hatten es nicht gut. Sie mussten über ihre Kräfte arbeiten und wurden oft geschlagen. Marierose wusste sich nicht zu helfen. Sie konnte nur beten und flehen: ,,Du großer Gott, ich möchte meine Kinder wieder bei mir haben!“

Eines Tages fand sie heraus, dass der Onkel die Kinder bei einer fremden Familie in der Nähe von Banga untergebracht hatte. Als sie dann noch erfuhr, dass der Missionar in jenes Gebiet eine Fahrt unternehmen wollte, bat sie ihn, mitkommen zu dürfen. ,,Ja, wenn du morgen früh um fünf Uhr bereit bist“, sagte er. Sie war pünktlich bereit, setzte sich auf die Ladefläche des Geländewagens und verhielt sich still. Am Nachmittag erreichten sie Banga. ,,Ich werde nun zu Fuß weitergehen“, sagte Marierose, ,,wann fährst du zurück?“ ,,Morgen früh“, war die Antwort. ,,Gut, ich werde da sein“, versprach sie und machte sich auf den Weg. Wieder wanderte sie bis in die Nacht hinein. Im kleinen Dorf brannten noch die Kochfeuer. Die müde Mutter betrat eine fremde Hütte.

In der zweiten Hälfte der Nacht verließ sie dieselbe mit einem kleinen Jungen an der Hand und einem größeren an ihrer Seite. Niemand weiß, wie sie das erreicht hat.

,,Gott hat mir geholfen“, sagte sie nur, wenn man sie danach fragte.

Zwanzig Kilometer mussten die drei nun zurücklegen bis nach Banga. Als der Missionar sich am Morgen zur Abfahrt rüstete, saßen die drei auf der Ladebrücke des Autos. Wortlos entblößte Marierose den Rücken von Samuel und wies auf die breiten Narben, die von den Schlägen herrührten, die der Kleine bekommen hatte. Dem Missionar traten die Tränen in die Augen. Wie groß ist die Liebe dieser Mutter, dachte er unterwegs. Was hat sie doch alles erduldet, um ihre Kinder zurückzuholen! Im Rückspiegel sah er sie dasitzen. In der Mitte Marierose, ein Kind an jeder Seite, das sie mit starken Armen umfangen hielt.

In der Bibel steht, dass die Liebe Gottes noch größer ist als die Liebe einer Mutter. Was hat doch der Heiland alles erduldet, um uns zum Vater zurückzubringen! Nichts war ihm zu viel. Und diese Liebe gilt dir und mir und hat keine Ruhe, bis wir heimgebracht sind in seine Arme.

www.evangeliumsposaune.org/wp-content/uploads/2014/05/EP-DE-2014-05.pdf

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Veröffentlicht am31. März 2026

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Presbyteriumseinführung 2024

Pfarrer Dirk Thamm

Ev. Kirchengemeinde Neuss-Süd

02131 470134

dirk.thamm@ekir.de

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